Samstag, 26. Juli 2014

Die drei meistbesuchten Nationalparks in Chile

Das südamerikanische Land zwischen den Anden und dem Pazifik ist bekannt für seinen enormen Reichtum an unberührter Natur, die von der nationalen Forstbehörde CONAF geschützt wird. Die geschützte Fläche beträgt 14,5 Millionen Hektar, was 20 Prozent der chilenischen Gesamtfläche entspricht. Chile zählt 32 Nationalparks und 36 Naturschutzgebiete, die sich zu begehrten Touristenzielen entwickelt haben. Die drei beliebtesten Nationalparks mit ihren Highlights:
Vicente Perez Rosales Nationalpark in der Seenregion
Dieser Park liegt in der Seenregion im Kleinen Süden des Landes. Mit über 250 Hektar Land ist es der älteste und am meisten besuchte Nationalpark Chiles. Einer der Höhepunkte ist der sogenannte Allerheiligen See, „Todos los Santos“. Hier entspringt der Fluss Petrohué, der sich zum Wasserfall „Saltos del Petrohué“ verwandelt und mit seinem glasklaren Wasser zu einem wahren Naturspektakel für alle Besucher wird. Markante Vulkane runden die atemberaubende Kulisse ab. Von der Stadt Puerto Varas, circa 1000 Kilometer von Santiago de Chile entfernt, ist der Nationalpark gut zu erreichen.
Nationalreservat Los Flamencos in der Atacama Wüste
70 Hektar groß und auf sieben unterschiedlichen Höhen liegend, befindet sich das Los Flamencos Nationalreservat in der Atacama Wüste im Norden Chiles. Die unterschiedlichen Höhenmeter führen zu einer sich ständig wechselnden Landschaft, in der je nach Höhe Chinchillas, Füchse, Alpacas, Kondore und Nandus beheimatet sind. Hier tritt Tiervielfalt auf spektakuläre Natur: Durch Wasser- und Winderosion ist über Millionen von Jahren eine wahre Mondlandschaft entstanden – das „Valle de la Luna“ ist ein Highlight für Besucher. Eine weitere große Attraktion ist der Salzsee „Salar de Atacama” mit seinen vielen Flamingos. Naturkino für Groß und Klein! Alle Höhepunkte des Nationalreservates können Reisende von dem Ort San Pedro de Atacama gut erreichen.
Torres del Paine Nationalpark in Patagonien
Der weltberühmte Nationalpark im Süden Patagoniens gilt als eine weitere  Hauptattraktion des Landes. Über 180.000 Hektar des Torres del Paine erstrecken sich über die Region Magallanes. Beeindruckende Felsformationen, Fjordlandschaften und Gletscher sowie eine einizigartige Tierwelt lassen sich hier am Ende der Welt bestaunen. Der Torres del Paine Nationalpark zählt  zu einem der besten Wanderziele der Welt und lockt jährlich zahlreiche Wanderer, Bergsteiger und Naturliebhaber an. Ein absolutes Highlight: der Grey-Gletscher mit dem gleichnamigen See, der das Gletscherwasser im Sommer hellblau, im Winter dunkelblau erstrahlen lässt. Besonders die „W-Wanderung” entlang der Höhepunkte des Parks ist ein unvergessliches Erlebnis. Von der südlichsten Stadt Chiles, Punta Arenas, gibt es zahlreiche Transportmöglichkeiten nach Puerto Natales, von dem der Eingang zum Nationalpark sich etwa 115 km entfernt befindet.

Weitere Informationen über die Nationalparks und Naturschutzgebiete Chiles
Reisen nach Chile bei Amería Tours

Foto: Turismo Chile (Mondtal Atacama-Wüste)

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