Donnerstag, 19. Dezember 2013

Die Panama-Hüte kommen aus Ecuador

An Ecuadors Küste wächst die Palme „Carludovica Palmata“, deren Faser für die Anfertigung von Hüten, Körben, Taschen und Schmuckstücken verwendet wird. Neben Orten wie Jipijapa und Montecristi gilt auch das südliche Hochland Ecuadors als Zentrum des Handwerks mit Strohgewebe, wovon auch die Provinzen Azuay und Cañar profitieren.
Der Ausarbeitungsprozess der Strohhandwerker umfasst viele Schritte. Er beginnt mit der Verwandlung der Palmenfaser in sanftes und weißes Stroh. Für die Herstellung des Hutes muss zunächst das Stroh gespalten werden. Je feiner die verarbeiteten Fäden sind, desto besser wird sich die Qualität des Hutes gestalten. Das Gewebe wird reihum geflochten, so entstehen die drei Teile: Grundriss, Zylinder und Krempe. Oft werden die Hut-Rohlinge an kommerzielle Häuser verkauft. Sie übernehmen die Endfertigung, das heißt das Abschneiden des überflüssigen Strohs, die Reinigung, das Bleichen, Pressen und Bügeln sowie das Einfügen von Saffianleder und Bändern. Die fertigen Toquilla-Strohhüte – besser bekannt als Panamahüte – werden verkauft oder exportiert.
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