Mittwoch, 9. Oktober 2013

Neu bei Amería Tours: Humboldts Amerikanische Reise als Bausteinreise

„Von früher Jugend auf lebte in mir der sehnliche Wunsch, ferne, von Europäern wenig besuchte Länder bereisen zu dürfen.“ Der großer deutsche Forscher und Humanist Alexander von Humboldt besuchte mit seinem Reisegefährten Aimé Bonpland während seiner Amerikanischen Forschungsreise 1799–1804 die damaligen Vizekönigreiche Neu-Granada (heute: Venezuela, Kolumbien, Ecuador) und Perú. Dabei bereiste er die meisten Orte, die sich auch heute noch als Höhepunkte der jeweiligen Länder auszeichnen. Nur die sagenumwobenen Tempelanlagen von Machu Picchu waren den Europäern damals noch nicht bekannt.
Die neue Bausteinreise von Amería Tours bietet nun die Möglichkeit, die vier Ländern Venezuela, Kolumbien, Ecuador und Perú individuell zu erkunden. Dabei ist dank der festen Dauer von acht Tagen jedes Land mit jedem kombinierbar. Auf Humboldts Spuren sind spektakuläre Naturlandschaften, faszinierende Kulturstätten und die ausgesprochene Gastfreundschaft der Menschen in den vier Ländern Südamerikas zu erleben.

Humboldt in Venezuela: Tierparadiese des Amazonas und der Llanos
Humboldt in Kolumbien: Von der Karibik bis in die Kaffeezone des Hochlands
Humboldt in Ecuador: Die Gipfel der Anden
Humboldt in Perú: Kulturen vor, während und nach der Inkazeit

Dienstag, 8. Oktober 2013

Wie man Vertrauen auf Facebook so richig verspielen kann

Ein sich beschwerender Kunde ist ein wertvoller Kunde. Diese Marketingerkenntnis gilt nicht nur im direkten Kontakt, sondern auch für die Aktivitäten in den sozialen Medien. Statt nur Mitteilungen „nach draußen“ zu veröffentlichen, erhält man auf Facebook & Co. von den Kunden nun auch Lob zurück – und eben auch Kritik. Den Umgang damit mussten die Unternehmen erst lernen. So hat Die Bahn vor einigen Jahren nach massiver Kritik ihre Facebookseite einmal komplett abgeschaltet, heute agiert sie weitaus geschickter. Doch nun gibt es wieder ein Beispiel dafür, wie man es nicht machen sollte: HIPP. Ausgerechnet das Familienunternehmen, dass mit seinem Firmengründer Claus Hipp so viel Vertrauen bei seinen Kunden aufbauen konnte, reagiert in einer Krisenzeit auf die m.E. völlig falsche Weise. Das Verbrauchermagazin WISO berichtet über angebliche Spuren von gentechnisch verändertem Gemüse in der Babynahrung. (Doch das soll hier nicht das Thema sein.) Auf die vielen kritischen Nachfragen seiner Kunden auf seiner Facebookseite reagiert das Unternehmen wortgleich zu jedem Posting:
Liebe Frau …,
wir bedauern sehr, dass durch die Medienberichterstattung der Eindruck erweckt wird, HiPP würde gentechnisch verändertes Gemüse verarbeiten. Bitte sehen Sie zu diesem Sachverhalt unsere offizielle Stellungnahme auf unserer Homepage: http://www.hipp.de/ueber-hipp/presse/aktuelle-meldung/
Gerne sind wir bei weiteren Fragen auch direkt im HiPP Elternservice für Sie da: 08 44 1 / 757 384
Herzliche Grüße, Ihr HiPP Elternservice

Statt aufzuklären verweist HIPP also auf die Standardmitteilung. Statt zu versuchen, das Vertrauen zurück zu erlangen, stößt man die kritischen Kunden vor den Kopf. Dabei ist jeder einzelne Kunde, der sich beschwert, noch keinesfalls ein verlorener Kunde. Das belegen Postings wie „Ich will als Mama Antworten!“ oder „Haben sie eine Erklärung dafür?“ Die Kunden wollen wissen, was los ist. HIPP könnte durch aktive Aufklärung also durchaus das Vertrauen der Kunden zurückgewinnen, das Unternehmen muss diese Möglichkeit nur nutzen. Denn erst ein Kunde, den das alles nicht mehr interessiert, ist ein verlorener Kunde.
Beobachten wir die weitere Entwicklung.

Freitag, 4. Oktober 2013

ESENCIAL COSTA RICA – Costa Rica präsentiert sich als neue Marke

Costa Rica hat in San Jose seinen neuen Markenauftritt präsentiert: „Esencial Costa Rica“ (deutsch: „Hauptsache Costa Rica“). Ziel sei es, Export und Investitionen zu fördern sowie sich als Reiseziel auf einzigartige Weise abzuheben. Vorausgegangen ist eine enge Zusammenarbeit von öffentlichen Einrichtungen und der Privatwirtschaft. Zahlreiche Experten in den Bereichen Kommunikation und Markenentwicklung waren an diesem Projekt beteiligt, zugrunde liegt ein Budget in Höhe von 650.000 US$. Ireth Rodriguez vom Tourismus-Institut Costa Ricas ICT betont dass „die neue Marke vier wesentliche Eigenschaften Costa Ricas und seiner Bewohner vermittelt: Authentizität, Nachhaltigkeit, Stolz und Humanität“. Das ICT wird die neue Marke ab 2014 für internationale Kampagnen im Rahmen der Tourismusmessen verwenden. Vielleicht wird ja bis dahin auch die Kampagnen-Webseite in weitere Sprachen übertragen.

Donnerstag, 3. Oktober 2013

M/V Anakonda – Das schwimmende Boutiquehotel im ecuadorianischen Regenwald des Amazonasgebiets

Unzählige Vogel-, Affen-, Amphibien- und Reptilienarten, und das alles auf einem recht kleinem Gebiet – so geballt präsentieren sich die Ausläufer des Amazonasgebietes in Ecuador. Das erst 2013 erbaute Flusskreuzfahrtschiff M/V Anakonda, ein schwimmendes Boutiquehotel, bietet nun die Möglichkeit, diese unglaubliche Artenvielfalt auf bequeme und luxuriöse Weise zu erkunden. In kleinsten Gruppen und begleitet von Naturführern werden mehrfach täglich Exkursionen in die paradiesische Natur des Amazonasgebiets durchgeführt. Und danach kann man die Erlebnisse bei köstlichem Essen und einem guten Glas Wein noch einmal Revue passieren lassen. Einfach wunderbar.
Alle Informationen zur Flusskreuzfahrt mit dem M/V Anakonda bei Amería Tours

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Nichts Neues aus der Anstalt

Sieben Jahre, 62  Sendungen, und nun das (vorläufige) Ende: Urban Priol und Erwin Pelzig (Frank Markus Barwasser) verlassen die Anstalt. Daher schloss das Kabarett „Neues aus der Anstalt“ seine Pforten. Anfangs prägten Urban Priol und Georg Schramm das Programm, im Oktober 2010 stieg Erwin Pelzig in die Sendung ein. Nach Dieter Hildebrandts „Scheibenwischer“ endet nun eine weitere Ära der Politsatire.
Pelzig bleibt uns mit seiner etwas anderen Talkshow „Pelzig hält sich“ erhalten, und auch Priol plant eine eigene Sendung. Man darf also gespannt sein.
Doch das ZDF arbeitet bereits an der Fortführung mit neuen Künstlern unter dem Titel „Die Anstalt“, die ab Februar 2014 zu sehen sein wird, so Priol auf seiner Seite. Bleibt zu hoffen, dass es nicht ein weiterer Fehlschlag wird wie der „Satire-Gipfel“ als angedachter Nachfolger des „Scheibenwischer“, der den Weg der Politsatire Richtung Comedy und Klamauk verlassen hat. Dass es noch so einige unbekanntere Kabarettisten gibt, die sich mit politischen Themen beschäftigen, zeigte u.a. auch der ebenfalls gerade geschlossene „Ottis Schlachthof“.
Sagen wir ganz herzlich DANKE für 62 gelungene Sendungen „Neues aus der Anstalt“ und hoffen wir auf einen würdigen Nachfolger.