Mittwoch, 31. Juli 2013

Ecuadors Hauptstadt Quito als bestes Reiseziel Südamerikas ausgezeichnet

Bei der zwanzigsten Vergabe der World Travel Awards wurde Quito in der Kategorie „Bestes Reiseziel in Südamerika“ zum Sieger gekürt. Die World Travel Awards, die als „Oscar-Verleihung“ der Reisebranche gelten, zeichnen jedes Jahr Hotels, Reiseveranstalter, Airlines und Destinationen aus aller Welt für ihre außergewöhnlichen Leistungen aus.
Sion Rapson, der Direktor der World Travel Awards, bezeichnete in seiner Laudatio die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählende Stadt mit ihrem sehr erhaltenen historischen Stadtzentrum und der beindruckenden präkolumbianischen und kolonialen Geschichte als weltweit einmalig. Quito, auf 2.800 Metern über dem Meer die höchstgelegene Hauptstadt der Welt, liegt 20 Kilometer südlich vom Äquator und wird deshalb auch „Mitte der Welt“ genannt.
Weitere Informationen beim World Travel Awards
Reisen nach Ecuador bei Amería Tours

Donnerstag, 25. Juli 2013

Welchen Einfluss haben Wahlplakate?

Diese Frage stellt Achim Schaffrinna in seinem Design-Tagebuch. Studien dazu gäbe es wohl nicht, daher wird eine (anonyme) Umfrage initiiert. „Fraglich bleibt nur, ob die Plakatierung den erhofften Effekt erzielt“, stellt Schaffrinna zur Diskussion.
Gefragt wird, ob Wahlwerbung die Entscheidung stark, bedingt oder gar nicht beeinflusst. Anschließend erscheint das derzeitige Abstimmungsergebnis. Nur so viel vorab: Auch wenn die Umfrage Faktoren des Unbewussten vernachlässigt, ist das Ergebnis doch ein Armutszeugnis für politische Werbung. Und das m.E. zu Recht.
Zur Umfrage

Mittwoch, 24. Juli 2013

„Maasai“ als Marke?

Robert Kneschke weist in seinem Fotoblog darauf hin, dass Vertreter der Maasai seit einiger Zeit versuchen, den Namen „Maasai“ sowie traditionelle Farbkombinationen als Marke registrieren zu lassen. Dabei verlinkt Robert auch auf einen Artikel der BBC von Ende Mai. Wie weit diese Bemühungen fortgeschritten sind, ist leider nicht bekannt.
Doch verständlich ist das Anliegen durchaus: Immer wieder werden die Maasai in der Werbung und gar in Produktnamen verschiedenster Industriezweige im wahrsten Sinne des Wortes vorgeführt, ohne dass die bekannte ostafrikanische Volksgruppe davon profitiert. So hat ein Autorhersteller den Namen Maasai in den USA zur Registierung angemeldet. Hinzu kommt, dass die Maasai im Alltag immer wieder von Touristen fotografiert werden, ohne vorher gefragt zu werden. Dieses Mindestmaß an Anstand ist zu vielen Touristen leider verloren gegangen.
Doch ein Markenschutz könnte auch Auswirkungen auf die Tourismuswerbung haben. Um Reisen nach Kenia und Tansania zu illustrieren, kommen natürlich oft auch Fotos von Maasai zum Einsatz, auch wenn diese Fotos natürlich unter Zustimmung entstanden sind. Doch bei einem Markenschutz könnte auch in der Tourismuswerbung eine Abbildung rechtlich schwierig werden. So ist m.W. für eine Abbildung der Aborigines – die bereits vor 15 Jahren mit einem rechtlichen Schutz erfolgreich waren – auch bei Reisen nach Australien eine gesonderte Genehmigung notwendig.
Man darf gespannt sein, ob die Maasai mit ihrem Vorhaben erfolgreich sind. Einerseits ist es ihnen zu wünschen, andererseits hätte ich dann ein Problem bei der Gestaltung von Ostafrika-Katalogseiten.