Montag, 7. Januar 2013

Kreativität und Wirtschaftlichkeit – Rückblick auf die Podiumsdiskussion

Wir gestalten Dresden, der Branchenverband der Dresdner Kultur- und Kreativwirtschaft, veranstaltete während der Künstlermesse Dresden eine Podiumsdiskussion mit dem Thema „Kreativität und Wirtschaftlichkeit – Wie Kunst und Geld zueinander finden“. Silke Wagler (Leiterin Kunstfonds der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden), Ramona Wegener (T-Systems Multimedia Solutions), Simone Heller (Vorsitzende Sächsischer Künstlerbund und Künstlerin als „Moni West“), Sophia-Therese Schmidt-Kühl (Inhaberin der Kunstausstellung Kühl) und Tino Kreßner (Crowdfunding-Plattform Startnext) berichteten und diskutieren über verschiedene Formen der „Verwirtschaftlichung“ von Kunst. Moderiert wurde das Gespräch von Anja Dünnebier (Finanzvorstand Wir gestalten Dresden), an der Vorbereitung dieser Veranstaltung durfte ich mitwirken.
Aufgezeigt wurden u.a. Perspektiven für Präsentation und Vermarktung künstlerischer Arbeit für Bildenden Künstler in Dresden sowie der Zusammenarbeit von Wirtschaft und Kunst. Auch die Arbeit mit dem Internet war ein wichtiges Thema.
Freuen konnten wir uns über eine der Lokalität angemessenen Zuschauerzahl. Kritisch anzumerken bleibt mir allerdings, dass unter den Besuchern vorrangig die „üblichen Verdächtigen“ anzutreffen waren, sprich: die künstlerisch Aktiven, die sich sowieso erfolgreich für die Verwirtschaftlichung ihrer Arbeit engagieren. Angesichts des auf der Künstlermesse vorherrschenden Tons der wirtschaftlichen Verzweiflung habe ich mir gewünscht, dass gerade auch „die anderen“ dieses Angebot annehmen. Das zeigt für mich leider wieder einmal, das trotz aller widrigen Umstände manche Probleme mancher Künstler einfach auch hausgemacht sind.
Abschließend möchte ich allen Beteiligten für diese erfolgreiche Veranstaltung danken. Ich glaube, dass interessante Ideen und Lösungen zur Sprache kamen und die Zuschauer zahlreiche Anregungen mitnehmen konnten. Danke.

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