Donnerstag, 19. Dezember 2013

Die Panama-Hüte kommen aus Ecuador

An Ecuadors Küste wächst die Palme „Carludovica Palmata“, deren Faser für die Anfertigung von Hüten, Körben, Taschen und Schmuckstücken verwendet wird. Neben Orten wie Jipijapa und Montecristi gilt auch das südliche Hochland Ecuadors als Zentrum des Handwerks mit Strohgewebe, wovon auch die Provinzen Azuay und Cañar profitieren.
Der Ausarbeitungsprozess der Strohhandwerker umfasst viele Schritte. Er beginnt mit der Verwandlung der Palmenfaser in sanftes und weißes Stroh. Für die Herstellung des Hutes muss zunächst das Stroh gespalten werden. Je feiner die verarbeiteten Fäden sind, desto besser wird sich die Qualität des Hutes gestalten. Das Gewebe wird reihum geflochten, so entstehen die drei Teile: Grundriss, Zylinder und Krempe. Oft werden die Hut-Rohlinge an kommerzielle Häuser verkauft. Sie übernehmen die Endfertigung, das heißt das Abschneiden des überflüssigen Strohs, die Reinigung, das Bleichen, Pressen und Bügeln sowie das Einfügen von Saffianleder und Bändern. Die fertigen Toquilla-Strohhüte – besser bekannt als Panamahüte – werden verkauft oder exportiert.
Reisen nach Ecuador bei Amería Tours

Montag, 9. Dezember 2013

VIRB Elite - Die neue Alternative zur GoPro

Die schon nahezu legendäre Action-Kamera GoPro hat nun Konkurrenz bekommen: Garmin, bekannt für Navigationsgeräte, stellte mit der VIRB eine echte Alternative zur GoPro vor, die mit 299 € auch preislich in etwa vergleichbar ist. Neben der Standardversion gibt es auch die VIRB Elite (399 €), die zusätzlich mit einem GPS-Modul und WLAN für die Kamerasteuerung ausgestattet ist. Zubehör wie diverse Befestigungs- und Tragemöglichkeiten oder ein Unterwassergehäuse müssen allerdings zusätzlich erworben werden. Auf die ersten Testbilder und -videos dürfen wir gespannt sein.
Alle Informationen bei Garmin: http://sites.garmin.com/virb/

Freitag, 6. Dezember 2013

In der Druckerei: Der neue AfG-Katalog

Der Katalog von AfG Berlin ist vollgepackt mit Küchentechnik für den Profi. Auf 220 Seiten werden Koch- und Kühltechnik, Edelstahlmöbel und Kleingeräte präsentiert. Wir freuen uns und sind gespannt auf das Ergebnis monatelanger Arbeit.

Freitag, 29. November 2013

Gratulation: Der Weihnachtsmarkt auf dem Dresdner Neumarkt gewinnt den Tourismuspreis

Gestern wurde es entschieden: Sven-Erik Hitzer und sein Team wurden für Ihren Weihnachtsmarkt auf dem Neumarkt mit dem diesjährigen Dresdner Tourismuspreis ausgezeichnet. Der Preis würdigt innovative Angebote, die einen bedeutenden Beitrag für die Stärkung Dresdens als Reiseziel leisten. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, wir sind dabei mächtig stolz und dürfen unseren Weihnachtsmarkt jetzt auch "preisgekrönt" nennen,“ so Hitzer.
Wir gratulieren ganz herzlich zur Auszeichnung und wünschen dem seit fünf Jahren stattfindenden Weihnachtsmarkt, der sich in der Ausgestaltung an der Zeit um 1900 orientiert und nicht zuletzt aufgrund seines umfangreichen Angebots an Bio-Produkten eine Besonderheit unter den Dresdner Weihnachtsmärkten darstellt, auch dieses und in den kommenden Jahren viel Erfolg.
Alle Informationen bei Neuland Zeitreisen

Mittwoch, 27. November 2013

Für eine funkelnde Neustadt

Seit heute leuchtet auch die Kamenzer Straße. Zur aus den vergangenen Jahren bekannten Weihnachtsbeleuchtung der Louisen- und Alaunstraße werden dieses Jahr erstmals auch Kamenzer und Katahrinenstraße weihnachtlich erstrahlen. „Während im vergangenen Jahr mehr als 70 Ketten und Sterne gehängt wurden, sollen in diesem Jahr noch einmal 20 hinzukommen,“ schreibt die Werbegemeinschaft Dresden-Neustadt.
24.000 Euro soll das ganze Projekt kosten, die hauptsächlich von Gewerbetreibenden und Hauseigentümer getragen werden. 1500 Euro sollen von Anwohnern über Crowdfunding eingesammelt werden: http://www.dresden-durchstarter.de/funkelnde-neustadt
Viel Erfolg.

Dienstag, 26. November 2013

DDR-Schriften digital

(URW)++ realisiert seit einiger Zeit ein spannendes Projekt: So nach und nach werden Bleisatzschriften der ehemaligen Schriftgießerei VEB Typoart Dresden digitalisiert. Beispiele dafür sind die Leipziger Antiqua von Albert Kapr (1971), die Technotyp von Herbert Thannhaeuser (1949) oder die Maxima von Gert Wunderlich (1962). Die Schriften sind unterschiedlich gut ausgebaut, mindestens als Opentype Standard (West, Ost, Türkisch, Baltisch und Rumänisch) liegen alle Fonts vor, ebenso sind sie als Webfonts erhältlich. Ein wirklich schönes Projekt.
Alle Informationen bei (URW)++

Dienstag, 19. November 2013

Mach’s gut, Siggi

Ein liebenswerter Mensch und großer Künstler ist von uns gegangen – Siegfried Haas. Danke für die angenehmen Begegnungen mit Dir, wir vermissen Dich.

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Neu bei Amería Tours: Humboldts Amerikanische Reise als Bausteinreise

„Von früher Jugend auf lebte in mir der sehnliche Wunsch, ferne, von Europäern wenig besuchte Länder bereisen zu dürfen.“ Der großer deutsche Forscher und Humanist Alexander von Humboldt besuchte mit seinem Reisegefährten Aimé Bonpland während seiner Amerikanischen Forschungsreise 1799–1804 die damaligen Vizekönigreiche Neu-Granada (heute: Venezuela, Kolumbien, Ecuador) und Perú. Dabei bereiste er die meisten Orte, die sich auch heute noch als Höhepunkte der jeweiligen Länder auszeichnen. Nur die sagenumwobenen Tempelanlagen von Machu Picchu waren den Europäern damals noch nicht bekannt.
Die neue Bausteinreise von Amería Tours bietet nun die Möglichkeit, die vier Ländern Venezuela, Kolumbien, Ecuador und Perú individuell zu erkunden. Dabei ist dank der festen Dauer von acht Tagen jedes Land mit jedem kombinierbar. Auf Humboldts Spuren sind spektakuläre Naturlandschaften, faszinierende Kulturstätten und die ausgesprochene Gastfreundschaft der Menschen in den vier Ländern Südamerikas zu erleben.

Humboldt in Venezuela: Tierparadiese des Amazonas und der Llanos
Humboldt in Kolumbien: Von der Karibik bis in die Kaffeezone des Hochlands
Humboldt in Ecuador: Die Gipfel der Anden
Humboldt in Perú: Kulturen vor, während und nach der Inkazeit

Dienstag, 8. Oktober 2013

Wie man Vertrauen auf Facebook so richig verspielen kann

Ein sich beschwerender Kunde ist ein wertvoller Kunde. Diese Marketingerkenntnis gilt nicht nur im direkten Kontakt, sondern auch für die Aktivitäten in den sozialen Medien. Statt nur Mitteilungen „nach draußen“ zu veröffentlichen, erhält man auf Facebook & Co. von den Kunden nun auch Lob zurück – und eben auch Kritik. Den Umgang damit mussten die Unternehmen erst lernen. So hat Die Bahn vor einigen Jahren nach massiver Kritik ihre Facebookseite einmal komplett abgeschaltet, heute agiert sie weitaus geschickter. Doch nun gibt es wieder ein Beispiel dafür, wie man es nicht machen sollte: HIPP. Ausgerechnet das Familienunternehmen, dass mit seinem Firmengründer Claus Hipp so viel Vertrauen bei seinen Kunden aufbauen konnte, reagiert in einer Krisenzeit auf die m.E. völlig falsche Weise. Das Verbrauchermagazin WISO berichtet über angebliche Spuren von gentechnisch verändertem Gemüse in der Babynahrung. (Doch das soll hier nicht das Thema sein.) Auf die vielen kritischen Nachfragen seiner Kunden auf seiner Facebookseite reagiert das Unternehmen wortgleich zu jedem Posting:
Liebe Frau …,
wir bedauern sehr, dass durch die Medienberichterstattung der Eindruck erweckt wird, HiPP würde gentechnisch verändertes Gemüse verarbeiten. Bitte sehen Sie zu diesem Sachverhalt unsere offizielle Stellungnahme auf unserer Homepage: http://www.hipp.de/ueber-hipp/presse/aktuelle-meldung/
Gerne sind wir bei weiteren Fragen auch direkt im HiPP Elternservice für Sie da: 08 44 1 / 757 384
Herzliche Grüße, Ihr HiPP Elternservice

Statt aufzuklären verweist HIPP also auf die Standardmitteilung. Statt zu versuchen, das Vertrauen zurück zu erlangen, stößt man die kritischen Kunden vor den Kopf. Dabei ist jeder einzelne Kunde, der sich beschwert, noch keinesfalls ein verlorener Kunde. Das belegen Postings wie „Ich will als Mama Antworten!“ oder „Haben sie eine Erklärung dafür?“ Die Kunden wollen wissen, was los ist. HIPP könnte durch aktive Aufklärung also durchaus das Vertrauen der Kunden zurückgewinnen, das Unternehmen muss diese Möglichkeit nur nutzen. Denn erst ein Kunde, den das alles nicht mehr interessiert, ist ein verlorener Kunde.
Beobachten wir die weitere Entwicklung.

Freitag, 4. Oktober 2013

ESENCIAL COSTA RICA – Costa Rica präsentiert sich als neue Marke

Costa Rica hat in San Jose seinen neuen Markenauftritt präsentiert: „Esencial Costa Rica“ (deutsch: „Hauptsache Costa Rica“). Ziel sei es, Export und Investitionen zu fördern sowie sich als Reiseziel auf einzigartige Weise abzuheben. Vorausgegangen ist eine enge Zusammenarbeit von öffentlichen Einrichtungen und der Privatwirtschaft. Zahlreiche Experten in den Bereichen Kommunikation und Markenentwicklung waren an diesem Projekt beteiligt, zugrunde liegt ein Budget in Höhe von 650.000 US$. Ireth Rodriguez vom Tourismus-Institut Costa Ricas ICT betont dass „die neue Marke vier wesentliche Eigenschaften Costa Ricas und seiner Bewohner vermittelt: Authentizität, Nachhaltigkeit, Stolz und Humanität“. Das ICT wird die neue Marke ab 2014 für internationale Kampagnen im Rahmen der Tourismusmessen verwenden. Vielleicht wird ja bis dahin auch die Kampagnen-Webseite in weitere Sprachen übertragen.

Donnerstag, 3. Oktober 2013

M/V Anakonda – Das schwimmende Boutiquehotel im ecuadorianischen Regenwald des Amazonasgebiets

Unzählige Vogel-, Affen-, Amphibien- und Reptilienarten, und das alles auf einem recht kleinem Gebiet – so geballt präsentieren sich die Ausläufer des Amazonasgebietes in Ecuador. Das erst 2013 erbaute Flusskreuzfahrtschiff M/V Anakonda, ein schwimmendes Boutiquehotel, bietet nun die Möglichkeit, diese unglaubliche Artenvielfalt auf bequeme und luxuriöse Weise zu erkunden. In kleinsten Gruppen und begleitet von Naturführern werden mehrfach täglich Exkursionen in die paradiesische Natur des Amazonasgebiets durchgeführt. Und danach kann man die Erlebnisse bei köstlichem Essen und einem guten Glas Wein noch einmal Revue passieren lassen. Einfach wunderbar.
Alle Informationen zur Flusskreuzfahrt mit dem M/V Anakonda bei Amería Tours

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Nichts Neues aus der Anstalt

Sieben Jahre, 62  Sendungen, und nun das (vorläufige) Ende: Urban Priol und Erwin Pelzig (Frank Markus Barwasser) verlassen die Anstalt. Daher schloss das Kabarett „Neues aus der Anstalt“ seine Pforten. Anfangs prägten Urban Priol und Georg Schramm das Programm, im Oktober 2010 stieg Erwin Pelzig in die Sendung ein. Nach Dieter Hildebrandts „Scheibenwischer“ endet nun eine weitere Ära der Politsatire.
Pelzig bleibt uns mit seiner etwas anderen Talkshow „Pelzig hält sich“ erhalten, und auch Priol plant eine eigene Sendung. Man darf also gespannt sein.
Doch das ZDF arbeitet bereits an der Fortführung mit neuen Künstlern unter dem Titel „Die Anstalt“, die ab Februar 2014 zu sehen sein wird, so Priol auf seiner Seite. Bleibt zu hoffen, dass es nicht ein weiterer Fehlschlag wird wie der „Satire-Gipfel“ als angedachter Nachfolger des „Scheibenwischer“, der den Weg der Politsatire Richtung Comedy und Klamauk verlassen hat. Dass es noch so einige unbekanntere Kabarettisten gibt, die sich mit politischen Themen beschäftigen, zeigte u.a. auch der ebenfalls gerade geschlossene „Ottis Schlachthof“.
Sagen wir ganz herzlich DANKE für 62 gelungene Sendungen „Neues aus der Anstalt“ und hoffen wir auf einen würdigen Nachfolger.

Freitag, 27. September 2013

Neue Briefbogen für (fast) alle Unternehmen notwendig

Bald ist es so weit, der Geldverkehr wird ab 1. Februar 2014 komplett auf SEPA (IBAN) umgestellt:
http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/FAQ/2012-04-25-sepa-faq.html
Daher ist es wichtig daran zu denken, die Briefbogen zu aktualisieren.
Alle Informationen bei Klaus Heidemann

Mittwoch, 14. August 2013

Uruguay: Kulinarisches Festival in Punta del Este

Punta del Este, der Badeort an der Südost-Küste Uruguays, ist vor allem bekannt für seine Strände. Im Herbst wird nun bereits zum vierten Mal das Punta del Este Food & Wine Festival stattfinden. Es gilt als eines der besten Gourmet-Festivals der Region. An den drei Tagen wird es verschiedene Welten des kulinarischen Genusses zu erleben geben, Köche und Sommeliers auch aus Spanien, Brasilien und Argentinien haben ihre Teilnahme zugesagt. Abgerundet wird das Festival durch Livekonzerte und Performance-Darbietungen.
Reisen nach Uruguay bei Amería Tours

Dienstag, 6. August 2013

Fleur de d'Artagnan Blanc – wunderbar frisch

„Die frische Säurestruktur des Fleur de d'Artagnan Blanc mit Aromen von Zitronen und eine feine natürliche Restsüße machen den Wein so unkompliziert und lecker“, beschreibt belvini.de diesen wunderbaren Wein aus der Gascogne. Die frische Note und nicht zuletzt der überraschend günstige Preis machen diesen Weißwein zu einem schönen Alltagswein gerade bei dieser Hitze. Zu Fisch kann ich mir diesen doch recht intensiv schmeckenden Wein nicht so recht vorstellen, doch zu einem Salat und erst recht zum Einfach-so-Trinken wird er munden. Zum Wohle.

Mittwoch, 31. Juli 2013

Ecuadors Hauptstadt Quito als bestes Reiseziel Südamerikas ausgezeichnet

Bei der zwanzigsten Vergabe der World Travel Awards wurde Quito in der Kategorie „Bestes Reiseziel in Südamerika“ zum Sieger gekürt. Die World Travel Awards, die als „Oscar-Verleihung“ der Reisebranche gelten, zeichnen jedes Jahr Hotels, Reiseveranstalter, Airlines und Destinationen aus aller Welt für ihre außergewöhnlichen Leistungen aus.
Sion Rapson, der Direktor der World Travel Awards, bezeichnete in seiner Laudatio die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählende Stadt mit ihrem sehr erhaltenen historischen Stadtzentrum und der beindruckenden präkolumbianischen und kolonialen Geschichte als weltweit einmalig. Quito, auf 2.800 Metern über dem Meer die höchstgelegene Hauptstadt der Welt, liegt 20 Kilometer südlich vom Äquator und wird deshalb auch „Mitte der Welt“ genannt.
Weitere Informationen beim World Travel Awards
Reisen nach Ecuador bei Amería Tours

Donnerstag, 25. Juli 2013

Welchen Einfluss haben Wahlplakate?

Diese Frage stellt Achim Schaffrinna in seinem Design-Tagebuch. Studien dazu gäbe es wohl nicht, daher wird eine (anonyme) Umfrage initiiert. „Fraglich bleibt nur, ob die Plakatierung den erhofften Effekt erzielt“, stellt Schaffrinna zur Diskussion.
Gefragt wird, ob Wahlwerbung die Entscheidung stark, bedingt oder gar nicht beeinflusst. Anschließend erscheint das derzeitige Abstimmungsergebnis. Nur so viel vorab: Auch wenn die Umfrage Faktoren des Unbewussten vernachlässigt, ist das Ergebnis doch ein Armutszeugnis für politische Werbung. Und das m.E. zu Recht.
Zur Umfrage

Mittwoch, 24. Juli 2013

„Maasai“ als Marke?

Robert Kneschke weist in seinem Fotoblog darauf hin, dass Vertreter der Maasai seit einiger Zeit versuchen, den Namen „Maasai“ sowie traditionelle Farbkombinationen als Marke registrieren zu lassen. Dabei verlinkt Robert auch auf einen Artikel der BBC von Ende Mai. Wie weit diese Bemühungen fortgeschritten sind, ist leider nicht bekannt.
Doch verständlich ist das Anliegen durchaus: Immer wieder werden die Maasai in der Werbung und gar in Produktnamen verschiedenster Industriezweige im wahrsten Sinne des Wortes vorgeführt, ohne dass die bekannte ostafrikanische Volksgruppe davon profitiert. So hat ein Autorhersteller den Namen Maasai in den USA zur Registierung angemeldet. Hinzu kommt, dass die Maasai im Alltag immer wieder von Touristen fotografiert werden, ohne vorher gefragt zu werden. Dieses Mindestmaß an Anstand ist zu vielen Touristen leider verloren gegangen.
Doch ein Markenschutz könnte auch Auswirkungen auf die Tourismuswerbung haben. Um Reisen nach Kenia und Tansania zu illustrieren, kommen natürlich oft auch Fotos von Maasai zum Einsatz, auch wenn diese Fotos natürlich unter Zustimmung entstanden sind. Doch bei einem Markenschutz könnte auch in der Tourismuswerbung eine Abbildung rechtlich schwierig werden. So ist m.W. für eine Abbildung der Aborigines – die bereits vor 15 Jahren mit einem rechtlichen Schutz erfolgreich waren – auch bei Reisen nach Australien eine gesonderte Genehmigung notwendig.
Man darf gespannt sein, ob die Maasai mit ihrem Vorhaben erfolgreich sind. Einerseits ist es ihnen zu wünschen, andererseits hätte ich dann ein Problem bei der Gestaltung von Ostafrika-Katalogseiten.

Dienstag, 21. Mai 2013

Microstock-Starfotograf Yuri Arcurs geht exklusiv zu Getty

Der berühmte Microstock-Fotograf Yuri Arcurs wird wohl exklusiver Fotograf beim Getty-eignen iStockphoto, berichtet Robert Kneschkes Blog alltageinesfotoproduzenten.de über Gerüchte. Auslöser war das entsprechende Symbol auf Yuris Profilseite. Diese Spekulationen bestätigte Yuri Arcurs später in einer Nachricht. Die Reaktionen auf diese Ankündigung fallen in der Microstockszene sehr gemischt aus, wie auch auf Robert Kneschkes Seite zu beobachten, zumal „Exklusivität“ für Stars wie Yuri offenbar andere Konsequenzen hat als bei den übrigen Fotografen. Man darf gespannt sein, ob diese Entscheidung und deren Umsetzung vielleicht sogar Auswirkungen auf das gesamte Geschäftsmodell der Microstock-Fotografie haben wird.

Dienstag, 14. Mai 2013

Canapé – eine sympathische Schrift

Einige Jahre lang konnte die Mitglieder des Typografie.info-Forums die Entwicklung der Schrift Canapè – ursprünglich war der Name „Sofa“ vorgesehen – von Sebastian Nagel mitverfolgen. Der Entwurf „basiert auf der Grundidee der subtil geschwungenen Geraden und unbewusst wahrnehmbaren modulierten Strichstärken,“ so Nagel. Meines Erachtens sind die gut ausgebauten vier Schnitte der Canapé (Serif) sogar eine sympathische Alternative zu den mittlerweile oft schon inflationär verwendeten Klassikern der Corporate-Fonts. „Sie bringt so einen haptisch-freundlichen Eindruck und viel Gemütlichkeit in die Kommunikation mit Schrift,“ so Nagel weiter. Und das zu Recht. Kleines Schmanckerl: Auch diese Schrift enthält ein Versal-Eszett (ẞ). Die Einsatzmöglichkeiten der Canapé sind m.E. recht vielfältig. Lassen wir uns überraschen, wann und wo uns diese Schrift begegen wird.
Erhältlich ist die Schriftfamilie u.a. bei fonts.info zum moderaten Preis von 130 Euro bzw. derzeit sogar zum Sonderpreis vom 65 Euro.

Montag, 13. Mai 2013

Fantastische Karaoke an der Tankstelle

Wie unter anderem Horizont berichtete, wollte das US-amerikanische Paar einfach nur tanken. Doch es erwischte eine von der „Tonight Show“ präparierte Zapfsäule und ließ sich zu einem spontanen Karaoke-Auftritt überreden. Wenn es sich nicht mal wieder um einen Fake handeln sollte, dann ist das absolut beeindruckend.

Samstag, 11. Mai 2013

Kostenloses Tool für die individuelle Fahrzeugbeschriftung

Immer wieder ausgesprochen praktisch ist der CAR-Signer des auf die Kreativbranche spezialisierten Unternehmens ccvision. Viele Modelle zahlreicher Automarken sind als Vorlage verfügbar. Die Information über dieses Tool ist zwar nicht gerade brandaktuell, aber doch immer wieder einen Hinweis wert.

Schafelrunde mit eigener Website

Die Schwafelrunde, eine lose Initatorenrunde zur Bunten Republik Neustadt, hat nun endlich eine eigene Seite. Hintergrund: Die Schwafelrunde sind Neustädter Anwohner, die aus dem Massenbesäufnis zu den Jubiläumsfeierlichkeiten der BRN wieder ein eigenwilliges und unangepasstes Fest dieses einzigartigen Dresdner Stadtteils machen wollen und dabei auf den ursprünglichen Gedanken der Bunten Republik Neustadt verweisen. Neben lokalen und organisatorischen Aspekten werden auf der Seite auch die „außenpolitischen“ Themen der BRN angesprochen. Hoffentlich wird das endlich mal eine Seite, die den Charakter der BRN widerspiegelt.
Alles Informationen auf der Seite der Schwafelrunde und auf deren Facebook-Seite

Montag, 25. März 2013

Typojournal 4 erschienen: „Das Schriftschaffen im deutschsprachigen Raum“

Wahrscheinlich jeder Grafiker ist schon einmal mit Schriften von URW++ in Berührung gekommen. Doch wer kennt schon die Geschichte dieses traditionsreichen Unternehmens? Die vierte Ausgabe des liebevoll umgesetzten Periodikums Typojournal behandelt das Thema „Das Schriftschaffen im deutschsprachigen Raum“ in gewohnt ausführlicher und kompetenter Weise. Schon die ersten drei Ausgaben mit unterschiedlichen Themen überraschten als umfangreiches Kompendium. In dieser Ausgabe nun werden traditionsreiche Unternehmen der schriftschaffenden Zunft vorgestellt, doch auch junge Unternehmen und Ausbildungsstätten kommen nicht zu kurz. Nur das Bejubeln der Kundenfreundlichkeit von Fontshop kann ich aus einer eigenen Erfahrung heraus nicht nachvollziehen. (Ganz anders dagegen LucasFonts, wie hier beschrieben.) Schmunzeln musste ich dagegen über den Passus im gleichen Artikel „…die 900 Schriften in einer Drucksache ließen das System immer wieder abstürzen“. Gerade jüngere Grafiker können sich wahrscheinlich heute kaum vorstellen, wie mit damals üblichen stark limitierten Festplatten- und Arbeitsspeichern gearbeitet wurde.
Bestellen kann man dieses wunderbare Heft übrigens bei fonts.info

Samstag, 23. März 2013

Naturerlebnis Ecuador inkl. Galápagos

Der Lateinamerika- und Karibikspezialist Amería Tours hat die Naturrundreise in Ecuador komplett überarbeitet. Neu sind der u.a. Flug in die Kapawi-Lodge, von wo aus Ausflüge in den Dschungel unternommen werden, sowie die Ergänzung des Landprogramms um ein 5-tägiges Galápagos-Insel-Hopping. In der Andenregion werden die Individualgäste dabei von einer deutschsprachigen Reiseleitung, im Dschungel und auf Galápagos von englischsprachigen Naturführern begleitet. So wird diese Naturrundreise zu einem Erlebnis aller vier Regionen Ecuadors mit seiner ganzen Artenvielfalt der Flora und Fauna.
Alle Informationen zur Ecuador-Naturrundreise bei Amería Tours.

Samstag, 9. März 2013

Linotype ist Geschichte

Die bekannte deutsche Firma Linotype, eng verbunden mit Schrifttradition, wurde bereits 2006 von Monotype übernommen. Das soll nun auch mit dem einheitlichen Namen umgesetzt werden. Ab sofort wird daher auch dort, wo „Linotype“ drin ist, „Monotype“ draufstehen.
Das Schriftanbieter-Portal Linotype.com soll allerdings unter gleichem Namen fortgeführt und laut Monotype im Angebot sogar noch erweitert werden. Auch „die Linotype Library als Synonym für hochwertiges Schriftdesign besteht als aktives Type-Label weiter“, so Monotype.
Doch schon die ersten Schriftenpakete anlässlich der Umfirmierung wurden unter dem Namen Monotype veröffentlicht. Man darf gespannt sein, die Umbenennung künftig haben wird.

Dienstag, 5. März 2013

Urteilsbegründung: Keine „störenden Umständen des Einzellfalls“

Wie bereits hier geschrieben wurde in Dresden ein in meinen Augen sehr fragwürdiges Urteil gesprochen. Ein Angeklagter wurde für Taten, die ihm nicht nachgewiesen wurden, zu fast zwei Jahren Freiheitstrafe ohne Bewährung verurteilt. Nun liegt die schriftliche Urteilsbegründung vor. „Doch auffällig ist, dass sich aus ihr nicht ergibt, aufgrund welcher Äußerung Tim H. verurteilt wurde“, schreibt SPON. „Dabei hatte in der Verhandlung sogar der Hauptbelastungszeuge … betont, dass der Mann … nicht Tim H. gewesen sei“, heißt es dort weiter. Der Richter sah die Beweislage offenbar anders. „Letztlich ging es dem Gericht darum, pauschal die Auseinandersetzungen am 19. Februar 2011 abzuurteilen, ohne sich mit den störenden Umständen des Einzellfalls zu beschäftigen. Diese Urteilsbegründung ist keine", zitiert SPON Verteidiger Richwin. Mit dieser Meinung steht er nicht allein da. Wenn die Presseberichte so stimmen (diese Einschränkung muss ich hier wieder machen, da sich mein Kenntnisstand ausschließlich daraus begründet), dann wäre das ein Skandal sondersgleichen. Hier wurden offenbar jemand verurteilt für Taten, die ihm nicht nachgewiesen wurden. Wenn so etwas in Bananenrepubliken passieren würde, wäre es in allen Nachrichtensendungen. Ich kann nur hoffen, dass diese Berichterstattung auch in diesem Fall passiert und dieses Urteil vor höheren Instanzen nicht standhält.

Dienstag, 26. Februar 2013

Grafische Darstellung der Marke ADIDAS

Das designtagebuch hat eine sehr interessante Analyse der Marke ADIDAS veröffentlicht: „Für den derzeitigen wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens bezahlt Adidas einen hohen Preis, den der Markenverwässerung“. Umfangreich, aber absolut lesenswert.

Freitag, 22. Februar 2013

Quito: Neuer Flughafen eröffnet

Dass Städte wachsen und sich immer mehr ausbreiten ist in Lateinamerika ein typisches Szenario. In Quito umschloss die Besiedlung den Mariscal Sucre International Airport schon längst. Die recht kurze und abschüssige Landebahn sowie der vor der Landung zu umfliegende Vulkan Pichincha machten die Landung bisher zu einer aufregenden Angelegenheit. Das ist nun Geschichte. Der alte Flughafen wurde geschlossen und etwa 40 Kilometer nordöstlich von Quito ein neuer Flughafen eröffnet. Dank der längeren Landebahn wird es nun künftig mehr internationale Direktflüge geben. So hat die KLM bereits mehr Direktflüge ab Amsterdam angekündigt. Der neue Flughafen ist von Quito aus in derzeit knapp 90 Minuten erreichbar, wobei viele der Zufahrtsstraßen noch ausgebaut werden. Vorgesehen ist außerdem eine Verbindung durch öffentliche Shuttle-Busse, die Reisende rund um die Uhr im Halbstunden- oder Stundentakt zum Flughafen bringen werden. Rings um den Flughafen ist ein Park mit einem See geplant, der deshalb folgerichtig auch Parque del Lago heißen wird.
Übrigens: Obwohl der neue Flughafen bereits seit 1976 geplant wurde, war Baubeginn im Jahr 2006. In Berlin ebenso…

Dienstag, 29. Januar 2013

Paraguay: Auf den Spuren deutscher Siedler

Paraguay und Deutsche? Da denkt man vielleicht zuerst an geflohene Nazis. Doch weit gefehlt. Die deutschen Siedler, vor allem die noch heute plattdeutsch sprechenden Mennoniten, kamen bereits Anfang des 20. Jahrhunderts nach Paraguay. Man versprach ihnen riesige unbewohnte Flächen im Chaco, die für Landwirtschaft gut geeignet wären. Doch unbewohnt fanden die eingereisten Siedler den Chaco nicht vor – hier lebten zahlreiche Stämme der Guaraní. Da Mennoniten Gewalt ablehnen, arangierten sie sich mit den Ureinwohnern. So profitieren bis heute Guaraní und Mennoniten voneinander.
Aufgrund mehrfacher Nachfragen hat Amería Tours die Reise „Auf den Spuren deutscher Siedler“ nun verändert und die Besuche von Estancias deutlich ausgebaut. So kann man das Leben der Guaraní und der Mennoniten hautnah mitverfolgen und übernachtet dabei auf den Estancias. Die Farmen, auf denen oftmals Rinderzucht betrieben wird, sind recht einfach eingerichtet (bei den Mennoniten gibt es keinen „Luxus“), aber ein authentisches Erleben wird so garantiert. Eine eindrucksvolle Reise.
Die Paraguayreise „Auf den Spuren deutscher Siedler“ kann bei Amería Tours ganz individuell ab 2 Personen zum Wunschtermin gebucht werden. Eine private deutschsprachige Reiseleitung und ein eigenes Fahrzeug ermöglichen die flexible Reisegestaltung. Allerdings ist die Reise in der Regenzeit u.U. nicht durchführbar, das die Wege über die Estancias oft nicht befestigt sind.

Montag, 28. Januar 2013

Hochmotivierte Mitarbeiter gesucht

Für ihr junges und dynamisches Team sucht die BRN-Zeitung auch 2013 wieder freie Mitarbeiter. Die textschreibende, zeichnende und fotografierende Zunft ist aufgerufen, sich zum Dienst zu melden. Einstellungsvoraussetzungen sind eine strapazierfähige Leber (die Redaktionssitzungen finden in der Kneipe statt), belastbare Nerven (in einer gelenkten Demokratie kann nicht jeder Recht haben) sowie einen nachgewiesenen Bezug zur Neustadt (der 27-seitige Anmeldebogen enthält Fragen von Atzelesen bis Zumbiertrinkengutgeeignet). Fachwissen ist nicht erforderlich. Das Honorar ist monetär gar nicht zu bewerten und wird deshalb auf Null festgesetzt. Auf Dich wartet eine ehrenvolle Aufgabe fürs Mutterland. Bewerbungen bitte ohne Lichtbild an stadtteilarchiv@googlemail.com

BRN-Zeitung 2012 bei Facebook
BRN-Zeitung 2011 bei Facebook

Montag, 21. Januar 2013

Crowdfunding die zweite: Diesmal Immobilien

Crowdfunding ist ein Finanzierungsmodell, das derzeit in aller Munde ist. Auch die Sonntagszeitung der FAZ widmet sich diesem Thema, doch – Achtung – im Immobilienteil. Denn nach einer umfangreichen Einleitung über das Thema werden Immobilienprojekte vorgestellt, die so finanziert wurden. Ob ein in einen unterirdischen Park umgebautes altes Straßenbahndepot in New York City oder das Künstlerhaus „Kleine Ritter“ in Frankfurt/M., die genannten Beispiele zeigen die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von Crowdfunding. Und gerade für die Kultur- und Kreativwirtschaft spielen Räume ja eine wichtige Rolle. Spannend.
Hier der Link zum Artikel

Sonntag, 20. Januar 2013

Freitag, 18. Januar 2013

Justizskandal in Dresden?

Wenn man eine Straftat begeht und diese nachgewiesen wird, dann wird man verurteilt. Dieser logische Zusammenhang war bisher Basis meines Verständnis’ der Rechtsprechung in Deutschland. Wie der Presse nun zu entnehmen ist, wird das offenbar nicht von allen so gesehen.
Zum Hintergrund: Anlässlich der Bombardierung Dresdens kommt es seit einigen Jahren im Februar zu Naziaufmärschen und natürlich zu Gegendemonstrationen. Im vergangenen Jahr gab es am Rande einer Gegendemonstrationen vereinzelt Ausschreitungen. Unter anderem wurde ein Polizeikessel durchbrochen.
Am vergangenen Mittwoch wurde nun am Amtsgericht Dresden ein Angeklagter verurteilt. Ihm wurden die Koordinierung des Ausbruchs und die damit einhergehenden Straftaten zur Last gelegt, melden die Medien. Und er wurde verurteilt, fast zwei Jahre Haftstrafe ohne Bewährung. Das Problem dabei: Laut übereinstimmenden Medienberichten (z.B. SPIEGEL und ZEIT) konnte dem Angeklagten das „Koordinieren“ NICHT bewiesen werden und er sei sogar für Straftaten verurteilt wurden, die er selbst gar nicht begangen habe. Erschwerend wäre hinzugekommen, dass der Angeklagte von seinem Recht auf Aussageverweigerung Gebrauch gemacht habe. „Tatsächlich konnte die Staatsanwaltschaft in vier Verhandlungstagen weder eine allgemeine Tatbeteiligung noch konkrete Taten des Angeklagten nachweisen,“ schreibt der SPIEGEL und nennt das Urteil eine „linke Nummer“. „Wie kann jemand verurteilt werden, der nicht zweifelsfrei und eindeutig identifiziert wurde?“ fragt die ZEIT. Meiner Meinung nach völlig zu Recht, falls diese Berichte stimmen sollten. Diese Einschränkung muss ich machen, da ich die Verurteilung und die dazu gehörigen Kommentierungen wirklich nur aus der Presse kenne. Aber sollte das alles so stimmen, dann wäre das für mich ein Skandal sondergleichen.

Donnerstag, 17. Januar 2013

Crowdinvesting nun auch für den Tourismus

Crowdinvesting hat mittlerweile einige sehr erfolgreiche Jahre aufzuweisen. Im Gegensatz zu Crowdfunding (einer der deutschen Vorreiter dieser vorrangig auf den kulturellen Bereich ausgerichteten Förderung ist Startnext) geht es beim Crowdinvesting um eine „Schwarmfinanzierung“ mit Gewinnerzielungsabsicht. Mit relativ kleinen Beträgen der dafür um so höheren Zahl an Investoren werden vornehmlich Startups finanziert. Zu den bekanntesten Firmen zählen sicherlich Seedmatch und Companisto, über die mittlerweile sehr große Summen an Investmentgeldern eingeworben wurden.
Nun gibt es mit Power4Projects also eine Crowdinvesting-Plattform speziell für den Tourismus- und Freizeitbereich. Als erstes Projekt wird die Eigenfinanzierung der Power4Projects.com-Plattform vorgestellt, eine für diesen Bereich nicht unübliche Herangehensweise. Man darf gespannt sein, wie sich diese Plattform weiterentwickelt und welche Projekte darüber finanziert werden.
Alle Informationen bei Power4Projects

Mitschnitt der Podiumsdiskussion „Kreativität und Wirtschaftlichkeit“ jetzt online

Am 5. Januar 2013 fand auf der Künstlermesse Dresden eine Podiumsdiskussion zum Thema „Kreativität und Wirtschaftlichkeit – Wie Kunst und Geld zueinander finden“ statt. Fünf Vertreter verschiedener Einrichtungen erörterten Fragen nach dem Wert von Kunst für Unternehmen und den Rahmenbedingungen, denen die Vermarktung künstlerischer Arbeit unterliegt. Eineinhalb Stunden mit wirklich interessanten Aspekten und Ideen.
Den Audiomitschnitt gibt es hier

Samstag, 12. Januar 2013

Wert und Bewertung von Kommunikationsdesign

Achim Schaffrinna veröffentlicht in seinem Designtagebuch interessante Beispiele und Gedanken über die Bewertung von Kommunikationsdesign in der Presseberichterstattung und der offensichtlich geringen Wertschätzung dieser Arbeit. „Wer allerdings in dieses Themenfeld vorstößt und (ein) Design in Frage stellt, von dem darf erwartet werden, zumal ein Verlagshaus im Hintergrund steht, dass man sich ernsthaft mit dem Thema befasst, bevor Artikel verfasst werden,“ fordert Schaffrinna von den Journalisten. Er kritisiert den manchmal sehr polemische Umgang mit kreativer Arbeit, und das zu Recht. Und doch ist es nicht allein ein Problem journalistischer Sorgfalt. Auch in anderen Branchen wird der Wert von Kommunikationsdesign manchmal völlig unterschätzt. Um bei dem Beispiel eines Logos zu bleiben: Im Idealfall sieht ein Logo aus, als ob es in fünf Minuten entworfen wäre. Dem ist natürlich nicht so, doch die intensiver Arbeit kann und darf man dem Logo nicht ansehen.
Der Artikel zeigt m.E. sehr deutlich, dass die einzelnen Prozesse kreativer Arbeit durch den Designer bestmöglich dokumentiert und dem Kunden kommuniziert werden sollten. Bei Arbeiten von öffentlichem Interesse könnte oder sollte gar die Lokalpresse in den Informationsfluss mit aufgenommen werden, sofern sie der daraus resultierenden Verantwortung gerecht werden kann. Allerdings zeigt der Artikel auch den Auftrag an die Öffentlichkeit, der Arbeit von Designern die Wertschätzung zukommen zu lassen, die sie verdient – auch wenn als Ergebnis nicht eine Tonne Stahl auf der Straße steht, sondern „nur“ ein Design entwickelt wurde.

Mittwoch, 9. Januar 2013

Flugverbindungen 2013 in die Karibik

Am liebsten möchte man das karibische Urlaubsziel direkt ohne Umsteigen erreichen. Manchmal ist das möglich, gerade bei „exotischen“ Zielen ist das aber nicht immer Fall. Neben der Dominikanischen Republik, die von Condor und Airberlin teilweise sogar zweimal täglich angeflogen wird, ist auch Cuba nahezu täglich direkt aus Deutschland angebunden. Immerhin wöchentlich stehen bei der Condor im kommenden Sommer Barbados (montags) und Tobago (montags) auf dem Flugplan, sogar zweimal wöchentlich fliegt die Airline Jamaica an (mittwochs und sonntags). Curaçao wird von Airberlin jeweils dienstags angeflogen, Zubringer dafür gibt es aus Hamburg, München und Dresden.
Doch manchmal geht’s nicht ohne Umsteigen: Zahlreiche Inseln werden via Amsterdam, London oder Paris angeflogen. Dafür wird man in der Karibik aber auch ausgiebig für seine Mühen belohnt.
Reiseziele in der Karibik bei Amería Tours

Dienstag, 8. Januar 2013

Kultur- und Kreativwirtschaft im Fokus der Dresdner Presse

Die Bundesinitiative Kultur- und Kreativwirtschaft hatte gestern zur Pressekonferenz geladen und dort die „Kreativpiloten“ Galerie Module und den „Bewegungsmelder“ Wir gestalten Dresden vorgestellt. Heute nun erschienen in Sächsischer Zeitung und Dresdner Neueste Nachrichten die Artikel. (Der Beitrag der Stadtteilzeitung ist noch nicht erschienen.)
Während sich die SZ auf die Galerie Module konzentrierte (immerhin erschien der Artikel im Kulturteil, und Wir gestalten Dresden ist ein WIRTSCHAFTsverband), eröffnet Uwe Hofmann von der DNN seine Artikel mit dem Zitat „Es geht nicht darum, dass ein paar Leutchen ein paar schöne Bilder malen.“ Entsprechend handelt der Artikel vornehmlich von wirtschaftlichen Aspekten. Die Arbeit von Verena Andreas und Torsten Rommel (beide Galerie Module), Katja Großer (Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft) sowie Maik Roßmann und mir (beide Wir gestalten Dresden) wird ausführlich vorgestellt, Probleme der Branche und Lösungen angesprochen. Absolut lesenswert.
PS.: Danke auch an Dietrich Flechtner für das wunderbare Foto.

Montag, 7. Januar 2013

Kreativität und Wirtschaftlichkeit – Rückblick auf die Podiumsdiskussion

Wir gestalten Dresden, der Branchenverband der Dresdner Kultur- und Kreativwirtschaft, veranstaltete während der Künstlermesse Dresden eine Podiumsdiskussion mit dem Thema „Kreativität und Wirtschaftlichkeit – Wie Kunst und Geld zueinander finden“. Silke Wagler (Leiterin Kunstfonds der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden), Ramona Wegener (T-Systems Multimedia Solutions), Simone Heller (Vorsitzende Sächsischer Künstlerbund und Künstlerin als „Moni West“), Sophia-Therese Schmidt-Kühl (Inhaberin der Kunstausstellung Kühl) und Tino Kreßner (Crowdfunding-Plattform Startnext) berichteten und diskutieren über verschiedene Formen der „Verwirtschaftlichung“ von Kunst. Moderiert wurde das Gespräch von Anja Dünnebier (Finanzvorstand Wir gestalten Dresden), an der Vorbereitung dieser Veranstaltung durfte ich mitwirken.
Aufgezeigt wurden u.a. Perspektiven für Präsentation und Vermarktung künstlerischer Arbeit für Bildenden Künstler in Dresden sowie der Zusammenarbeit von Wirtschaft und Kunst. Auch die Arbeit mit dem Internet war ein wichtiges Thema.
Freuen konnten wir uns über eine der Lokalität angemessenen Zuschauerzahl. Kritisch anzumerken bleibt mir allerdings, dass unter den Besuchern vorrangig die „üblichen Verdächtigen“ anzutreffen waren, sprich: die künstlerisch Aktiven, die sich sowieso erfolgreich für die Verwirtschaftlichung ihrer Arbeit engagieren. Angesichts des auf der Künstlermesse vorherrschenden Tons der wirtschaftlichen Verzweiflung habe ich mir gewünscht, dass gerade auch „die anderen“ dieses Angebot annehmen. Das zeigt für mich leider wieder einmal, das trotz aller widrigen Umstände manche Probleme mancher Künstler einfach auch hausgemacht sind.
Abschließend möchte ich allen Beteiligten für diese erfolgreiche Veranstaltung danken. Ich glaube, dass interessante Ideen und Lösungen zur Sprache kamen und die Zuschauer zahlreiche Anregungen mitnehmen konnten. Danke.

Donnerstag, 3. Januar 2013

Weniger ist mehr – auch in der Werbung

Gemeint ist damit nicht die (spärliche) Bekleidung im aktuellen Werbespot eines Handelsunternehmens, sondern eine grundlegende Richtlinie für jeden Werbeauftritt. „Ähnlich reagieren die Menschen übrigens im Fall von Hotelwerbung: Die Hoteliers sollten darin nur die besten Ausstattungsdeteils ihrer Zimmer angeben, denn der Hinweis auf weitere Ausstattungsgegenstände entwerten die Zimmer eher.“
In dem Artikel geht es eigentlich um eine ganz andere Thematik, aber die grundlegende Logik ist die Gleiche: Bei der Werbung sollte man nur die wichtigsten (Alleinstellungs-)Merkmale nennen, jede weitere Nennung unwichtigerer Eigenschaften wirkt dem Werbeeffekt entgegen. Also zu viel ist eben doch zu viel.
Quelle des Zitats: Artikelserie „Denkfehler, die uns Geld kosten“ in der Sonntagsausgabe der Frankfurter Allgemeinen vom 23.12.2012