Mittwoch, 10. Oktober 2012

Schulessen muss billig sein

Anlässlich der massenhaften Erkrankung von Schulkindern findet derzeit (endlich) mal wieder eine Diskussion über die Qualität von Schulessen statt. Immer wieder wird behauptet, dass der Preis das entscheidende Kriterium bei der Wahl des Anbieters wäre. Das mag zu weiten Teilen stimmen. Und doch hat diese derzeit stattfindende Berichterstattung auch etwas Gutes: Die Alternativen werden mehr oder weniger ausführlich dargestellt, und auch die Preisunterschiede werden aufgezeigt. Dabei fällt auf, dass wir bei den Preisunterschieden lediglich über die Größenordnung von einigen Cents reden. Die Kinderküche Dresden beispielsweise bietet erstklassiges und frisches Essen an, dabei wird sich an den Biorichtlinien orientiert. Und das für etwa 30 bis 50 Cent Unterschied zur Massenabfertigung. Selbst unser Stammwirt Peter Zankoff vom Bischof72 bestätigte im Gespräch, dass eine Belieferung einer Schule oder eines Kindergartens in der Größenordnung von 20-30 Kindern kein Problem darstellen würde. Es hat bisher nur niemand danach gefragt.
Man sieht: Qualitativ hochwertige Alternativen, auch mit einem ähnlichen Preis, sind durchaus vorhanden. Man sollte sich nur einfach mal die Zeit nehmen, dem nachzugehen. Doch das sollten uns unsere Kinder doch wert sein, oder?

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