Donnerstag, 16. August 2012

Buenos Aires will literarische Leistungen honorieren

Buenos Aires. Die Hauptstadt Argentiniens wird Pensionen für in der Metropole lebende Schriftsteller einführen. Einen Gesetzesentwurf dazu hat ein regierungsnahes Parteienbündnis dem Senat vorgelegt. Die Rentenzahlungen sollen vor allem unbekanntere Autoren unterstützen, Voraussetzungen sind u.a. ein Mindestalter von 65 Jahren sowie wenigstens fünf kommerziell veröffentlichte Bücher. Der Parlamentarier Juan Carlos Junio meint, die Rentenzahlungen seien die Anerkennung der schriftstellerischen Leistung, die die argentinische Gesellschaft und das Selbstverständnis der Argentinier maßgeblich mitgeprägt habe.
PS.: In Argentinien wird auf Bücher übrigens keine Mehrwertsteuer erhoben.

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