Samstag, 26. November 2011

Der Weltuntergang fällt aus.

Professor Dr. Grube ist es gelungen, den Dresdner Maya-Codex umfassend zu übersetzen, meldet die DNN. Das Ende des Kalenders wäre in eine falschen Zusammenhang gesetzt worden. Auch die Präsision der astronomischen Berechnungen ist nicht so hoch wie bisher angenommen, was vor allem Ufologen enttäuschen dürfte. „In der Gesamtschau ist der Forscher überzeugt, dass der Kodex als eine Art Riten-Handbuch angefertigt wurde,“ führt die DNN aus. „Als Entstehungszeit ist das 13. oder 14. Jahrhundert unserer Rechnung anzunehmen.“ Einige Elemente seien sogar Abschriften von Texten, die noch 700 Jahre älter sein.
Nach Voranmeldung zu besichtigen ist die Maya-Handschrift in der Staats- und Universitätsbibliothek Dresden, im Februar 2012 soll ein Buch mit der Übersetzung veröffentlicht werden.
Weitere Informationen zum Codex Dresdensis
Reisen in die Welt der Mayas

Offenbar nun doch „Öl statt Regenwald“

Ecuador möchte den Regenwald schützen, doch unter dem Gebiet des Yasuní-Nationalparks liegt viel Erdöl. Bereits 2007 hat Ecuadors Präsident Rafael Correa deshalb vorgeschlagen, auch aus Gründen des Klimaschutzes für immer auf eine Förderung des Erdöls zu verzichten, wenn ein Teil der entgangenen Einnahmen kompensiert würde. Das Geld soll in einen UNO-Treuhandfonds Yasuní-ITT fließen, in den auch Ecuadorianer privat bereits 3 Millionen Dollar gespendet haben. Leider habt der deutsche Bundestag auf Betreiben von CDU und FDP eine Unterstützung des Projekts abgelehnt. Minister Niebel (FDP) verglich den einzigartigen Regenwald gar mit der Wüste in Saudi Arabien...