Donnerstag, 17. Juni 2010

Inselhopping: Die ABC-Inseln


Inselhopping birgt bei Reisen in die Karibik einen ganz besonderen Reiz. Doch „karibisch zuverlässige“ Zeitpläne innerkaribischer Airlines und Fähren können u.U. einen ganzen Tag Reisezeit für das „Hüpfen“ von Inseln zu Insel verursachen.
Eine der Ausnahmen bilden dabei die ABC-Inseln, also Aruba, Bonaire und Curaçao. Diese drei zusammen gehörenden Inseln der Niederländischen Antillen sind dank KLM ab Amsterdam gut erreichbar und untereinander vernetzt. (Der transkontinentale Flug dauert etwa neun Stunden.) Und doch können karibische Inseln unterschiedlicher kaum sein.
Aruba zeichnet sich durch herrliche und nahezu endlose Sandstrände aus. Die touristische Infrastruktur ist dem entsprechend gut ausgebaut. Außerhalb der Hauptstadt Oranjestad sind die meisten Hotels in einer Hotelzone, die sich in die High Rise Area und die Low Rise Area unterteilt. In der High Rise Area sind die großen Hotels, in der Low Rise Area .... Apropos: Auf Aruba machen recht viele US-Amerikaner Urlaub, immerhin ist Miami nur zwei Flugstunden entfernt. Diese sind allerdings eher in Oranjestad und in der High Rise Area zu finden (hier sind auch die Spielcasinos), die Europäer bevorzugen in der Regel die gemütlichere Low Rise Area.
Bonaire dagegen ist eigentlich eine reine Taucherinseln, und alles ist auch darauf ausgerichtet: Als Mietwagen werden bevorzugt Pickups und Kleinbusse angeboten, viele Hotels offerieren Appartements mit Küche sowie Servicedienste für Taucher. Zwischen den Tauchgängen trifft man sich an der Freiluftbar im Hotel und plaudern fachgerecht. Die gesamte Küste steht schon lange unter Naturschutz und die Einheimischen halten sich auch an die Reglements. Deshalb ist Bonaire als Taucherparadies bekannt. Für uns als Nicht-Taucher war die Inseln aber sehr spannend, denn so hatten wir die Inseln mit ihrem Nationalpark ganz für uns allein. Die anderen Touristen waren im wahrsten Sinne des Wortes „abgetaucht“.
Curaçao ist wahrscheinlich die vielseitigste der drei Inseln, sie wirkt ein wenig wie „Holland mit Palmen“. Die berühmte Hafenpromenade von Willenstad ist UNESCO-Weltkulturerbe. Tauchen wird auch hier groß geschrieben wird, so gibt es doch jede Menge weitere Sehens- und Erlebenswürdigkeiten. Die Schwimmenden Märkte, der weltbekannte Likör und der Christoffelpark sind nur Beispiele dafür.

Reisezeit: Die ABC-Inseln hören zu den „Inseln unter dem Winde“. Tropische Wirbelstürme gibt es hier nicht, die ABC-Inseln können also das ganze Jahr über bereist werden. Während der Regenzeit gibt es nur kurze, kräftige Schauer. Hauptsaison ist von November bis April. Die Temperaturen bewegen sich das ganze Jahr über bei etwa 28-30 °C, die Wassertemperatur liegt bei 26 °C.
Sprache: Die Einheimischen sprechen Papiamento, Amtsprache ist Holländisch. Die meisten der im Tourismus Beschäftigten sprechen auch Deutsch. Mit Englisch kommt man ebenfalls gut weiter.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.