Mittwoch, 29. Dezember 2010

Fotomotiv Schloss Sanssouci: Der Bundesgerichtshof hat entschieden

Der Streit ging durch alle Instanzen: Darf die „Stiftung Preußische Schlösser und Gärten“ ein Erstellen von Fotos zum Zwecke der kommerziellen Nutzung auf ihrem Gelände verbieten? Speziell ging es dabei um das Schloss Sanssouci, dessen klassische Ansicht nur von eben diesem stiftungseigenen Gelände zu fotografieren ist. Immerhin standen das Recht der Panoramafreiheit sowie der Zweck der Stiftung als Argumente auf Seiten der Fotografen.
Doch nun wurde durch das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 17.12.2010 festgestellt, „dass die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten die ungenehmigte Herstellung und Verwertung von Foto- und Filmaufnahmen der von ihr verwalteten Gebäude und Gartenanlagen zu gewerblichen Zwecken untersagen darf, wenn sie Eigentümerin ist und die Aufnahmen von ihren Grundstücken aus hergestellt worden sind“ (Zitat aus der Pressemitteilung des BGH)
Welche Konsequenzen dieses Urteil konkret hat und ob es auch für andere Fälle richtungsweisend sein kann, dass kann nur ein Rechtkundiger beurteilen. Für Fotografen heißt es auf alle Fälle: Das Erstellen von Sanssousi-Fotos für kommerzielle Nutzung bedarf einer (wahrscheinlich kostenpflichtigen) Erlaubnis.

Montag, 27. Dezember 2010

Des einen Wahrheit, des anderen Leid

In der Diskussion um den Wahrheitsgehalt der BILD-„Zeitung“ begegnet man ja immer wieder der Legende, dass zumindest SPORT BILD seriös arbeiten würde. Fußball-Fan Sidan beschäftigt sich in seinem Blog „El Fútbol“ damit. Seine Serie darüber startet mit dem Auslösererlebnis. Folgend schreibt Sidan immer wieder darüber, wie echte und falsche Informationen als Stimmungsmacher eingesetzt werden. Absolut lesenswert.
Linkstipp: Bildblog beschäftigt sich mit den Falschmeldungen und -interpretationen der deutschsprachigen Medienlandschaft.

Mittwoch, 22. Dezember 2010

„Demokratie ohne Transparenz ist keine Demokratie.“

Spätestens seit einigen Wochen kennt jeder die Internetplattform WikiLeaks. Auch wenn das Video von der Ermordung irakischer Zivilisten einen weltweiten Skandal verursachte und kürzlich die Veröffentlichung vertraulicher Meinungsäußerungen der US-Diplomatie recht spektakulär dargestellt wurde, so ist WikiLeaks doch keineswegs antiamerikanisch eingestellt. Es geht einzig um die Freiheit von Informationen. Die Geschichte und der Wirkungskreis von WikiLeaks wurde in einer schwedischen Dokumentation „WikiLeaks – Rebellen im Netz“ beschrieben, die in deutscher Sprache beim ORF am 19.12.2010 als „Menschen & Mächte Spezial“ gesendet wurde. Schließlich sind gerade in einer Zeit, in der die Presse ihre Aufgabe als „Vierte Macht“ nicht so recht erfüllen will oder kann, unabhängige Informationsmedien wichtiger denn je.
Das Video ist auch bei vimeo zu sehen. 47 hochinteressante Minuten.

Dienstag, 21. Dezember 2010

Schöne Charity-Aktion des Fotografen Robert Kneschke

Eine schöne Variante der Verknüpfung von Werbung und Gemeinnützigkeit hat der bekannte Stock-Fotograf Robert Kneschke gefunden: Für jede Verlinkung zu seinem Beitrag in seinem sowieso interessanten und lesenswerten Blog „Alltag eines Fotoproduzenten“ spendet Robert 10€ an „Reporter ohne Grenzen“. An dieser Stelle wird Know-How mit Engagement verknüpft. Roberts Blog ist voller Informationen über Stockfotografie im Allgemeinen und Tipps für die Fotoproduktion im Konkreten, Reporter ohne Grenzen ist m.E. eine wichtige und gewichtige Organisation für Pressefreiheit. Hoffen wir also auf viele Nachahmer.

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Ecuador: Zugfahrt zur „Teufelsnase“


Die Zugfahrt von Riobamba nach Alausí vorbei an „Nadiz del Diablo“ gehörte lange Zeit zu den Klassikern einer Ecuador-Rundreise. Nicht zuletzt durch die Umbauten der Strecke hat sich aber einiges geändert. Wieder eröffnet werden soll die Strecke voraussichtlich im Februar 2011. Die Zuverlässigkeit der Zeiten und Reservierungen ist leider etwas abenteuerlich. Entgegen anders lautenden Meldungen (auch in Reiseführern) darf NICHT mehr auf dem Dach des Zuges mitgefahren werden. Man kann von Alausí mit dem Zug die gleiche Strecke auch wieder zurückfahren, die meisten lassen sich aber aus Zeitgründen von ihrem Reiseveranstalter abholen.
Der Zug wird wahrscheinlich täglich (außer montags) fahren.
Vor all zu großen Erwartungen sollte man sich allerdings hüten. Die Teufelsnase ist bei weitem nicht so spektakulär wie gedacht und das Bergpanorama hat man auf der Rundreise durch die Straße der Vulkane schon ausgiebig erleben dürfen. Manche sind von der Zugfahrt beeindruckt, manche sind etwas enttäuscht – doch an Highlights mangelt es Ecuador ja zum Glück nicht.

Mittwoch, 8. Dezember 2010

DIAMIR Erlebnisreisen mit neuer Adresse


Der Dresdner Reiseveranstalter DIAMIR Erlebnisreisen hat den Schillerplatz verlassen und sein neues Quartier in Dresden-Leuben bezogen. Die neue Adresse lautet Berthold-Haupt-Str. 2 in 01257 Dresden. Neu ist auch das Reisebüro, welches unter gleicher Adresse zu finden ist. Die Straßenbahnlinien 2 und 6 sowie die Buslinie 65 halten direkt vorm Haus.

Montag, 6. Dezember 2010

Photomatix Pro 4


Nach dem ersten Eindruck von HDR Efex Pro der Softwareschmiede Nik war ich eigentlich begeistert: nette Bedienoberfläche, intuitives Handling, viele Presets, gute Zusammenarbeit mit Lightroom. Doch die Ergebnisse waren leider stark verrauscht. Aufgrund ähnlich lautender Ergebnisse anderer Tester kann man nur auf ein schnelles Update hoffen. Grund genug, um mal bei Photomatix nach einer neuen Version zu schauen. Und richtig, seit einigen Tagen steht die deutschsprachige Version 4 zu Download bereit. Nutzer von Version 3.x können sogar kostenlos upgraden. Die Benutzeroberfläche wurde überarbeitet, mehrere Presets stehen zur Verfügung (für das Beispielbild wurde „Compressor Dunkel“ unbearbeitet verwendet) und das Plug-In für Lightroom (es gibt auch eins für Aperture) aktualisiert. Alles in allem tut die neue Konkurrenz durch Nik der Programmweiterentwicklung sicherlich gut. Die Preise der Programme liegen bei 70€ (Photomatix) bzw. 160€ (HDR Efex Pro).
Tipp: Nach Anmeldung kann man auch bei Doc Baumann einige Presets für Photomatix kostenlos herunterladen.

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Ruth Flowers: Eine Oma legt auf.

Ohne Worte: Einfach überraschen lassen. Ruth Flowers

Reise-Wochenende in Chemnitz


Das Reisebüro Weber (Barbarossastr. 25, Chemnitz) veranstaltet am 4./5.12.2010 anläßlich des 20-jährigen Bestehens ein Wochenende voller Reisevorträge. Das Programm:
Sonnabend, 4.12.
11:00 Kurreisen – Wohlfühlen · Erholen · Bewegen …, Isabell Glaß
12:00 Nepal – Trekking zum Basislager des Mt. Everest, Steffen Kiefer
13:00 Peru – Querbeet im Inkaland, Steffen Kiefer
15:00 Guatemala – Unterwegs im Reich der Mayas, Steffen Kiefer
16:00 Tansania – Serengeti lebt, Thomas Paarmann
Sonntag, 5.12.

11:00 Island – Land der Gegensätze, Tobias Rietzsch
12:30 Kilimanjaro – Land & Leute & Sansibar, Melanie Bumberger
14:00 Montenegro – Die wilde Schönheit, Michael Herrmann
15:00 ABC-Inseln – Die holländische Karibik, Klaus Heidemann
16:00 Israel – Unterwegs im Heiligen Land, Günter Grünewald
Die Eintrittspreise sind moderat (3€/Vortrag, 8€ Wochenendkarte).
Ein Besuch lohnt sich.

Montag, 15. November 2010

Kulturförderung in Sachsen, Teil 2

Kultur wird gefördert. Und das ist nicht nur gut, das ist notwendig. Ein kulturelles Highlight in Dresden sind die Jazztage. Diese Veranstaltungsreihe ist nicht nur für Dresdner ein eindrucksvolles Erlebnis, auch aus dem gesamten Bundesgebiet reisen Gäste extra für diese Konzerte nach Dresden. Und deshalb werden auch die Jazztage von der Stadt Dresden gefördert. Laut dem Veranstalter Kilian Forster beträgt diese Förderung 1500€. Das sind bei den über 50 Veranstaltungen immerhin fast 30€ pro Konzert. Beeindruckend, oder?
Sollte sich daran nichts ändern, dann waren die diesjährigen 10. Jazztage auch die letzten. Das wäre nicht nur eine kulturelle Bankrotterklärung, sondern auch ein enormer Imageverlust. Und zwar auch für die Schirmherrin Oberbürgermeisterin Helma Orosz.
Nachtrag 19. November: Nach einem netten Gespräch mit Christiane Filius-Jehne (Grüne, Mitglied des Kulturausschusses der Stadt Dresden) stellte sich für mich heraus, dass die Fördersituation nicht so einfach ist. Offenbar muss da auch auf Seiten der Jazztage einiges geändert werden. Wie auch immer – hoffen wir auf eine Lösung der Probleme zur beiderseitigen Zufriedenheit.

Kulturförderung in Sachsen, Teil 1

Das Land Sachsen versucht, die Kulturförderung erheblich zu kürzen. Dadurch sind kulturelle Angebote grundlegend gefährdet. Noch bis zum 1. Dezember läuft eine Petition der Mitarbeiter der Landesbühnen Sachsen. Das Unterzeichnen ist erwünscht.

Freitag, 5. November 2010

Monitor-Farbtest per Browser

X-Rite, der Spezialist für Farbkalibierung, hat ein nettes Tool online gestellt. Der FM100 Hue Test ist eine spielerische Möglichkeit, die Farbtreue des eigenen Monitors einschätzen zu können. Eine echte Überprüfung ersetzt dieses Tool natürlich nicht. Aber die Ergebnisse können doch überraschend sein. Im Idealfall erhält man natürlich 0 Fehler. Viel Spaß.

Montag, 1. November 2010

Pura Vida – Feinste Speisen und Getränke lateinamerikanischer Art


Schon lange kein Geheimtipp mehr: Das Pura Vida in Dresden bietet eine reichhaltige Auswahl an lateinamerikanischen Speisen und Getränken in hervorragender Qualität. Empfehlenswert sind auch die zu bestimmten Terminen angebotenen Buffets und Brunchs. Beispiel „Halloweenbuffet“: Zahlreiche Speisen wie Hühnchen, Rindfleisch, Fisch, gebackenem Gemüse und Süßspeisen laden am Buffet zum Gaumenschmauß ein.
Dazu kann man aus der umfangreichen Cocktailkarte wählen. Ob Caipirinha oder Mojito, Coladas oder Margatitas – hier findet jeder seinen Cocktail, ob nun mit oder ohne Alkohol. Wein und Bier gibt es natürlich auch. Probieren Sie’s aus.
Foto: Andreas Hilger 191° Fotografie

Montag, 25. Oktober 2010

Skopi’s Elbgarten: Eine Perle am Elbradweg

Zwischen Radebeul und Coswig – direkt an der Elbe – gibt es eine kleine touristische Perle. Skopi’s Elbgarten kann nicht nur mit dem Deppen-Apostroph aufwarten, sondern vor allem mit einem gemütlichen Biergarten, einem herrlichen Blick über die Elbauen und einer freundlichen Bedienung. Das kulinarische Angebot ist natürlich einfach, aber schmackhaft und preiswert. Ein idealer Rastplatz. Und für Radler ist Skopi’s Elbgarten sicherlich auch eine gute und preiswerte Möglichkeit, nahe Dresdens zu übernachten.
Link zu Google Maps

Mittwoch, 13. Oktober 2010

HDR Efex Pro von Nik Software veröffentlicht


HDR-Fotos (High Dynamic Range) habe in den letzten Jahren immer größeren Zuspruch gefunden. Mittels HDR soll dem begrenzten Kontrastumfang der Sensoren von Digitalkameras entgegengewirkt werden. Eine Belichtungsreihe wird mittels HDR zu einem High Dynamic Range-Bild zusammengesetzt. Lichter und Schatten haben so genügend Kontrast. Durch stärkeres Einwirken können gar künstlerische Effekte erzielt werden.
Platzhirsch für diese Technologie war bisher Photomatix. Nik Software, die Softwareschmiede von Filtern für Photoshop, hat nun eine eigene Lösung veröffentlicht. HDR Efex Pro wird als Modul in Lightroom, Photoshop und Apple Aperture installiert. Eine kostenlose Demoversion ist verfügbar. Diese ist voll funktionsfähig, aber auf 15 Tage Nutzungszeit begrenzt.
Meine ersten Versuche mit dieser neuen Software haben mich überzeugt: Die Nutzung ist komfortabel, die Ergebnisse erstklassig. Bewegungen von Objekten werden perfekt umgesetzt. Lediglich Störungen – ähnlich dem Rauschen – irritieren. Ob es allerdings an der Software liegt (die ja in Version 1.0 verbesserbar wäre) oder an von mir falsch vorgenommenen Einstellungen, daß kann ich noch nicht beantworten. Auf alle Fälle empfehle ich ein Ausprobieren dieses Tools.

Die Dresdner Neustadt – ein „Starkes Viertel“


Heute ist die Äußere Neustadt ein vitales Viertel: Viele Kneipen und Restaurants, Szene-Läden, Kinos und Theater prägen das Bild. Doch das Interesse der heutigen (meist jüngeren) Bewohner an der Neustadt der DDR-Zeit ist groß. Wie sah die Neustadt damals aus? Wie lebt es sich hier?
Der Dresdner Fotograf Günter Starke dokumentiert das Leben in der Äußeren Neustadt seit den 70er Jahren. Unter dem Titel „Starkes Viertel II“ (es ist bereits das zweite Projekt dieser Art) hat Günter Starke erneut eine spannende Auswahl von Fotografien zusammen gestellt, die das Leben in der Äußeren Neustadt zwischen 1979 und 1989 reflektieren. Das Besondere besteht darin, dass jede Fotografie von einer kleinen, liebevoll formulierten Geschichte begleitet wird. Da geht es zum Beispiel um das ungewöhnlich dekorierte Schaufenster eines Miederwarenladens, um Bandproben im Hinterhof, eine SERO-Altstoff-Annahmestelle oder die „Hebedas Familieneinkehr“. Auf der Rückseite markiert ein Stadtplan die Orte, an denen die Fotos damals entstanden waren.
Voraussichtlich Anfang November will WDS Pertermann ein Buch "Starkes Viertel" heraus bringen, welches rund 250 Fotos von Günter Starke vereint. Es zeigt nicht nur Fotos aus der Äußeren Neustadt von 1979 bis 1990, sondern erzählt wie im Kalender auf berührende Weise auch die Geschichten hinter den Bildern.
Bestellen kann man Kalender (14,80€) und Buch direkt bei Günter Starke oder bei WDS Pertermann.

Niederländische Antillen aufgelöst


10. Oktober 2010 Nach Aruba (1986) sind nun auch Curaçao und St. Maarten autonome Länder innerhalb des Königreichs der Niederlande. Die Auflösung der Niederländischen Antillen als Land innerhalb des Königreichs der Niederlande stellt die markanteste niederländische Staatsreform seit 1954 dar. Nun besteht das Königreich der Niederlande aus den Niederlanden, Aruba, Curaçao und St. Maarten. Die übrigen Inseln der ehemaligen Niederländische Antillen St. Eustatius, Bonaire und Saba erhalten den Status von besondere Gemeinden innerhalb der Niederlande und werden „BES-Inseln“ genannt.
Für den Reisenden ändert sich wenig. Der bislang gültige „Antillengulden“ wird auf allen BES-Inseln abgeschafft und durch den US-Dollar ersetzt. Curaçao und St. Marteen haben noch nicht festgelegt, für welche Währung sie sich entscheiden werden. Auf Aruba gilt weiterhin der Aruba-Florin.
Reisen auf die ABC-Inseln und die anderen holländischen Inseln in der Karibik

Dienstag, 17. August 2010

Servicewüste Deutschland? Bei LucasFonts keineswegs.

LucasFonts, die Berliner Firma des Schriftendesigners Luc de Groot, muß man ja eigentlich nicht vorstellen. Lucas-Schriften (wie z.B. die Thesis-Familie) sind dem Typo-Interessierten gut bekannt und werden u.a. von der ARD, der taz oder dem Spiegel eingesetzt.
Doch auch in einem anderen Punkt sticht diese Firma hervor: durch eine kundenfreundliche Servicepolitik. Ob Nachkauf von Schriftschnitten oder eine Aktualisierung der Fonts – die Zusammenarbeit mit LucasFonts macht einfach Spaß. Ein dickes Dankeschön nach Berlin.

Mittwoch, 4. August 2010

Hey, was ist da los? Der Popolski Show!

„Wir sind der Familie Popolski. Aus Polen. Und man hat uns der gesamte Popmusik gestohlen, liebe Freunde.“ Die Geschichte ist schnell erzählt: Opa Popolski hat vor hundert Jahren nach 22 Gläsern Wodka auf das Wohl der Jungfrau Maria den ersten Pophit komponiert und im Laufe der Zeit weitere 128.000. Ein windiger Gebrauchtwarenhändler hat diese Hits gestohlen und in die ganze Welt verkauft. Dabei wurden die Lieder auch noch „völlig verhunzelt nach der Strich und nach der Faden“. Die Familie Poloski präsentiert live aus der Plattenbausiedlung in Zabrze einige dieser Lieder in der Originalfassung sowie auch Zeugen (Dieter Bohlen, Thomas Anders, Stefan Raab,...) für den Kunsttransfer von Polen in die ganze Welt.
Vor allem musikalisch ist diese Kabarett-Gruppe absolut zu empfehlen. Bekannte Hits wie „We will rock you“, „Cherry cherry lady“ oder „Sex bomb“ werden in unbekannter Soul-Blues-Polka-Hardcore-Manier zum Besten gegeben. Großartige Musik mit amüsantem „Hintergrund“.
Die CD „Live in Zabrze“ gibt’s übrigens auch bei Amazon, Hintergrundinformationen bei Wikipedia.

Dienstag, 20. Juli 2010

Georg Schramm verläßt „Neues aus der Anstalt“

Die „Anstalt“ lebte von genialen Duo Priol/Schramm, die grundsätzlich unterschiedliche Herangehensweisen an die kabarettistische Darstellung des Alltags hatten (gerade Schramm mit seinen drei verschiedenen Rollen). Schramm will sich nun verstärkt seinen Soloprojekten und der Bühne widmen und verläßt „Neues aus der Anstalt“. Es sei im gegönnt (wenn auch mit Murren meinerseits). Frank-Markus Barwasser alias Erwin Pelzig wird der neue Partner von Urban Priol. Wobei: „Neu“ ist ja nicht ganz richtig, immerhin kann er ja bereits auf eine Gastauftritte in der „Anstalt“ verweisen. Also dann: Auf ein gutes Gelingen.
Tipp: „Neues aus der Anstalt“ kann man sich auch als Podcast abonnieren. So bekommt man regelmäßig die aktuelle Folge ins Haus geliefert.

Mittwoch, 14. Juli 2010

flattr – Die Möglichkeit, für Webinhalte zu bezahlen

Was nix kost ist auch nix wert. Ganz so einfach ist das zwar im Internet-Zeitalter nicht mehr. Und doch besteht grundsätzlich das Problem, daß das Produzieren von hochwertigen Inhalten meist auch finanzieller Aufwand bedeutet. Doch diverse Bezahlsysteme für Online-Inhalte sind gescheitert, gerade Abosysteme. Eine gute Alternative startet gerade im deutschsprachigen Raum einen Siegeszug: flattr. Was das genau bedeutet, kann man bei wikipedia nachlesen oder sich im Film erklären lassen. Ich drücke die Daumen, daß dieses Projekt Erfolg hat. Denn es ist eine gute Variante, für Online-Inhalte kleine Beträge zu bezahlen

Samstag, 10. Juli 2010

El Rodizio – Steakhaus in Dresden

El Rodizio ist ein Spezialitäten-Restaurant im Zentrum Dresdens (nahe des Postplatzes). Der erste Eindruck ist etwas verwirrend: Am Haus weht ein Banner „Brasilianisches Restaurant“, der Flyer enthält das Logo „Mexikanisches Steakhouse“ und auf der Speisekarte findet man auch Köstlichkeiten aus Portugal. Doch schon der zweite Blick beeindruckt: Die Weinkarte enthält mit Weinen wie Torres, Equus und Montes wirklich sehr gute Weine aus Lateinamerika und Spanien, die man sonst in Restaurants selten findet.
Unser Besuch in El Rodizio hatte allerdings einen wesentlichen Grund: Hier kann man ein Menü wählen, bei dem die Cortadores (also die Grillmeister) regelmäßig mit diversen Fleischspießen zum Tisch kommen und das Fleisch davon direkt auf den Teller schneiden. Dazu bringen die Kellner regelmäßig Beilagen und Saucen. Der El-Rodizio-Slogan „Man kann es nicht beschreiben, man muss es erleben“ trifft es exakt. Diese Art des Menüs kannten wir bereits u.a. aus Paraguay und waren erfreut, das auch in Dresden erleben zu können. Absolut empfehlenswert.
Übrigens: Dieses Spezial-Menü gibt es nur freitags, samstags und montags sowie sonst nur auf Vorbestellung. Alle Informationen unter www.elrodizio.de

Dienstag, 6. Juli 2010

Hip Hop & Typographie

Jay Z - "Hello Brooklyn" from Greg Solenström on Vimeo.


Dank des Typo-Forums bin ich auf „Hello Brooklyn“ von Jay-Z in einer Typo-Version gestoßen. Zitat: „Starring: Akzidenz Grotesk & Brooklyn.“ Na wenn das keine Liebeserklärung an Typographie ist ... Auch das Making-Of dazu ist gradios.
Respekt an Greg Solenström.

Montag, 5. Juli 2010

Gestaltung von Werbebannern auf Amazon


Aufgrund von Kundennachfragen haben wir uns umfangreich in das Thema der Werbebannergestaltung für Produkte auf Amazon eingearbeitet. Und der Erfolg kann sich sehen lassen: Verkaufsrang 1 in „Lebensmittel und Getränke“.
Weitere Informationen bei griot communications

Donnerstag, 17. Juni 2010

Ecosia – Die ökologische Suchmaschine

Alle Welt (zumindest in Deutschland) spricht immer nur von Google, wenn es um das Suchen von Internetseiten geht. Dabei gibt es neben vielen anderen auch eine ökologisch inspirierte Alternative: Ecosia. Die Suchergebnisse und Werbelinks werden durch die Partner Yahoo und Bing zur Verfügung gestellt. Der Ecosia zustehende Anteil der Werbeeinnahmen aus den Werbelinks werden zu einem großen Teil dem WWF für den Schutz von Regenwäldern gespendet. Die Belege über Zahlungen an den WWF sind online einsehbar. Alle Server von Ecosia werden natürlich mit Ökostrom betrieben (was leider nicht für Yahoo und Bing gilt) und alle benutzerrelevanten Daten werden laut Ecosia innerhalb von 48 Stunden gelöscht.
Ecosia ist also eine gute Alternative zu Google & Co.
Ausführlichere Hintergrundinformationen hier.

Inselhopping: Die ABC-Inseln


Inselhopping birgt bei Reisen in die Karibik einen ganz besonderen Reiz. Doch „karibisch zuverlässige“ Zeitpläne innerkaribischer Airlines und Fähren können u.U. einen ganzen Tag Reisezeit für das „Hüpfen“ von Inseln zu Insel verursachen.
Eine der Ausnahmen bilden dabei die ABC-Inseln, also Aruba, Bonaire und Curaçao. Diese drei zusammen gehörenden Inseln der Niederländischen Antillen sind dank KLM ab Amsterdam gut erreichbar und untereinander vernetzt. (Der transkontinentale Flug dauert etwa neun Stunden.) Und doch können karibische Inseln unterschiedlicher kaum sein.
Aruba zeichnet sich durch herrliche und nahezu endlose Sandstrände aus. Die touristische Infrastruktur ist dem entsprechend gut ausgebaut. Außerhalb der Hauptstadt Oranjestad sind die meisten Hotels in einer Hotelzone, die sich in die High Rise Area und die Low Rise Area unterteilt. In der High Rise Area sind die großen Hotels, in der Low Rise Area .... Apropos: Auf Aruba machen recht viele US-Amerikaner Urlaub, immerhin ist Miami nur zwei Flugstunden entfernt. Diese sind allerdings eher in Oranjestad und in der High Rise Area zu finden (hier sind auch die Spielcasinos), die Europäer bevorzugen in der Regel die gemütlichere Low Rise Area.
Bonaire dagegen ist eigentlich eine reine Taucherinseln, und alles ist auch darauf ausgerichtet: Als Mietwagen werden bevorzugt Pickups und Kleinbusse angeboten, viele Hotels offerieren Appartements mit Küche sowie Servicedienste für Taucher. Zwischen den Tauchgängen trifft man sich an der Freiluftbar im Hotel und plaudern fachgerecht. Die gesamte Küste steht schon lange unter Naturschutz und die Einheimischen halten sich auch an die Reglements. Deshalb ist Bonaire als Taucherparadies bekannt. Für uns als Nicht-Taucher war die Inseln aber sehr spannend, denn so hatten wir die Inseln mit ihrem Nationalpark ganz für uns allein. Die anderen Touristen waren im wahrsten Sinne des Wortes „abgetaucht“.
Curaçao ist wahrscheinlich die vielseitigste der drei Inseln, sie wirkt ein wenig wie „Holland mit Palmen“. Die berühmte Hafenpromenade von Willenstad ist UNESCO-Weltkulturerbe. Tauchen wird auch hier groß geschrieben wird, so gibt es doch jede Menge weitere Sehens- und Erlebenswürdigkeiten. Die Schwimmenden Märkte, der weltbekannte Likör und der Christoffelpark sind nur Beispiele dafür.

Reisezeit: Die ABC-Inseln hören zu den „Inseln unter dem Winde“. Tropische Wirbelstürme gibt es hier nicht, die ABC-Inseln können also das ganze Jahr über bereist werden. Während der Regenzeit gibt es nur kurze, kräftige Schauer. Hauptsaison ist von November bis April. Die Temperaturen bewegen sich das ganze Jahr über bei etwa 28-30 °C, die Wassertemperatur liegt bei 26 °C.
Sprache: Die Einheimischen sprechen Papiamento, Amtsprache ist Holländisch. Die meisten der im Tourismus Beschäftigten sprechen auch Deutsch. Mit Englisch kommt man ebenfalls gut weiter.

Dienstag, 11. Mai 2010

Podcast-Tipp: Blende 8

Der Foto-Podcast „Blende 8“ von Galileo Press richtet sich hauptsächlich an den „engagierten Amateur“. Autor und Moderator Achim Schmidt beschäftigt sich im 14-Tage-Rhythmus mit einer Vielzahl an Themen – beginnend bei den Grundlagen der Lichtbildgestaltung über besondere Aufnahmesituationen bis hin zum Vorstellen spezieller Software wird ein recht umfassendes Bild der Fotografie aufgezeigt. Besonders hervorzuheben sind die (bisher) zwei Sendungen über den rechtlichen Rahmen der Fotografie – ein Thema, welches auch für Profis interessant sein dürfte.
Unter dem Link zum Podcast findet man die einzelnen Folgen, das Material zu den Sendungen sowie die Möglichkeit, den Podcast in iTunes zu abonnieren. Schön ist auch, daß es diesen Podcast auch in HD-Version gibt. Im Zeitalter schneller Internetverbindungen und preiswerter Massenspeicher ist das sehr zu empfehlen.

Dienstag, 23. März 2010

Nachtlandesystem für Dominica


Gerüchte besagen, daß der Flughafen Roseau Melville Hall auf Dominica bald ein Nachtlandesystem bekommen soll. Das würde die Anreise auf diese karibische Trauminseln mit ihrer üppigen Natur natürlich wesentlich vereinfachen. Dominica ist am besten via Guadeloupe oder Saint Lucia per innerkaribischem Flug oder per Fähre (ca. 1½ Stunden) zu erreichen.
Weitere Informationen über Reisen nach Dominica

Weine aus Bulgarien


Da spalten sich die kulinarischen Erinnerungen in Ost und West: Während bulgarische Weine bester Qualität in die "alte" Bundesrepublik exportiert wurden und dort einen durchaus guten Ruf genossen, wurde die DDR nahezu ausschließlich mit Billigrotweinen recht gruseliger Qualität (z.B. aus dem Rosental) beliefert.
Doch heute können wir gemeinsam die besten Weine Bulgariens erleben. Die Anbauregion um Melnik (nicht zu verwechseln mit dem Melnik in Tschechien) sowie die typisch bulgarische rote Rebsorte Mavrut sind nur Beispiele dafür. Die Firma Bossev in Dresden hat sich auf den Import bulgarischer Weine spezialisiert und betreibt auch einen Onlineshop. Mein Tipp: Die Probierpakete eignen sich hervorragend, um den persönlichen Lieblingswein herauszufinden. Das lohnt sich auf alle Fälle. Außerdem hat das
Restaurant „Bischof 72 in der Dresdner Neustadt eine reichhaltige Auswahl bulgarischer Weine im Angebot.
Weitere Informationen: Bossev Weinmarketing

Galapagos-Luxuskreuzfahrten


Galapagos - die Magie einer längst vergangenen Zeit. Wer träumt nicht davon. Wege, um nach Galapagos zu gelangen, gibt es einige. Fast alle beginnen in Ecuador. Neu sind die Luxuskreuzfahrten mit den beiden Katamaranen „Nina und „Athala“. Beiden sind hoher Komfort, Schnelligkeit, modernste Technologie sowie eine individuelle Betreuung der Gäste eigen. Dank Stabilisierungssytemen liegen die Katamarane ruhig auch in bewegter See.
Der Katamaran „Athala“ hat 8 Kabinen (davon 4 mit privatem Balkon) für 16 Passagiere und erreicht eine Geschwindigkeit von 12 Knoten, „Nina“ hat 10 Kabinen (alle mit eigenem Balkon) für 18 Passagiere und erreicht 13 Knoten. Das Unternehmen achten natürlich auf den Schutz der Umwelt und stellt zertifizierte Galapagos-Führer (auf Wunsch auch deutschsprachig). Dank Jacuzzi, außergewöhnlich großer und komfortabler Kabinen sowie erstklassiger Küche wird das Abenteuer Luxuskreuzfahrten nach Galapagos völlig neu definiert. Natürlich ist diese Reise (z.B. 8 Tage ab 3250,- € p.P.) nicht billig, aber auf alle Fällen ihren Preis wert.
Weitere Informationen: Luxuskreuzfahrten Galapagos

Montag, 1. Februar 2010

Argentinien | Uruguay | Paraguay | Brasilien


Der Ursprung des Ozeans
Die Sprache der südamerikanischen Ureinwohner Guaraní hat ein großes Erbe in den Ländern Paraguay und Uruguay hinterlassen – so bedeutet Uruguay “Fluss der bunten Vögel“, Paraguay heißt „wo der Ozean beginnt“ und der Name der weltgrößten Wasserfälle Yguazú meint
übersetzt „die großen Wasser“. Diese Reise kombiniert drei Länder, die entlang ihrer größten Flüsse, beginnend mit den Yguazú-Fällen, über den Río Parana und Río Paraguay bis zum Río de la Plata mit dem Atlantischen Ozean verbunden sind. Ein Weg voller Kultur, Geschichte und Tradition, mit einer einzigartigen Flora und Fauna und beeindruckender Natur, ein Weg der unvergesslichen Eindrücke ...
Unsere Reise führt Sie von der argentinischen Hauptstadt über den Río de la Plata nach Uruguay, eines der kleinsten Länder Südamerikas, mit seinen großen Rinderfarmen, kolonialen Städten und mehr als 600 km Küste. Von hier geht es weiter ins Herz von Südamerika, nach Paraguay. Entdecken und erlebens Sie unberührte Natur, historische Monumente, wunderschöne Wasserfälle und moderne Ingenieurskunst.
Link zur Reise Der Ursprung des Ozeans

Samstag, 2. Januar 2010

Was ist Marketing?

Auf einer Party sehe ich einen fantastischen Mann.
Ich gehe zu ihm hin und sage: „Ich bin fantastisch im Bett.“
Das ist Direct Marketing.

Auf einer Party sehe ich einen fantastischen Mann.
Ich gehe zu ihm hin und besorge mir seine Telefonnummer. Am nächsten Tag rufe ich ihn an und sage: „Ich bin fantastisch im Bett.“
Das ist Telemarketing.

Ich bin mit meinen Freundinnen auf einer Party und sehe einen fantastischen Mann. Eine von ihnen geht zu ihm hin, zeigt auf mich und sagt: „Sie ist fantastisch im Bett.“
Das ist Reklame.

Ich setze mich ins Auto, fahre in Schrittgeschwindigkeit durch die Stadt und rufe aus dem offenen Fenster: „Ich bin fantastisch im Bett.“
Das ist Spam.

Ich sehe einen fantastischen Mann auf einer Party. Ich stehe auf, ordne meine Kleidung, gehe zu ihm hin und schenke ihm einen Drink ein. Als er sein Feuerzeug nicht findet, gebe ich ihm Feuer. Ich biete ihm an, ihn nach Hause zu fahren, da ich in seiner Nähe wohne und sage: „Übrigens, ich bin fantastisch im Bett.“
Das ist Public Relations.

Und jetzt das Wesentliche:
Ich sehe einen fantastischen Mann auf einer Party. Er kommt zu mir rüber und sagt: „Ich höre du bist fantastisch im Bett.“
Das ist Brand Recognition.

Und wenn er nach dem Akt sagt: „Wow, du bist tatsächlich fantastisch im Bett.“ dann ist das Kundenzufriedenheit.

Und wenn er dich dann schließlich heiratet, nennt man das Markentreue!

Vielen Dank einem weiblichen Forumsmitglied bei macnemo.de