Freitag, 1. Mai 2009

Pixelgrafik und Vektorgrafik


Eine Grafik soll auf der Visitenkarte und auch auf dem Messestand erscheinen. Die Abbildungsgröße dabei ist natürlich sehr unterschiedlich. Für die Skalierbarkeit spielt es eine wesentliche Rolle, ob die Datei als Pixel- oder Vektorgrafik vorliegt. Was bedeutet das?
Eine Pixelgrafik (in der Abbildung links) setzt sich aus Bildpunkten zusammen. Beispielsweise besteht eine Datei mit einer Breite von 1772 Pixeln und einer Höhe von 1181 Pixeln (das entspricht einer 15x10cm großen Abbildung bei 300ppi und auch einer Größe von 62,5x41,7cm bei 72ppi) 2092732 Bildpunkte. Jeder dieser Bildpunkte hat dabei eine eindeutige Farbe. Will man diese Datei nun vergrößern, dann gibt es dafür zwar spezielle Software. Doch auch diese Speziallösungen können keine Informationen "hinzuzaubern". Letztendlich geht es darum, die Datei bestmöglich zu vergrößern. Im Prinzip wird es aber immer (schlecht) aussehen wie in der Grafik der vergrößerte Halbkreis. Klassisches Beispiel für eine Pixelgrafik ist ein Foto.
Ganz anders dagegen die Vektorgrafik (in der Abbildung rechts). Diese besteht aus einer (nahezu) beliebigen Anzahl an Ankerpunkten samt der Information, wie lang die Vektoren sind und in welche Richtung sie zeigen. Erst daraus wird dann die darstellbare Fläche berechnet – und zwar für jede Abbildungsgröße neu. Deshalb sind Vektorgrafiken auch hervorragend skalierbar. Ein Beispiel dafür sollte eigentlich Ihr Firmenlogo sein.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.