Donnerstag, 14. Mai 2009

Optimale Druckbogenauslastung


Eine Broschüre soll gedruckt werden. In unserem Beispiel wird eine 16-seitige Broschüre im DIN A5-quer-Format auf einem A2-Bogen gedruckt (somit ist der Bogen optimal ausgefüllt). Nachdem beide Seiten des Druckbogens mit Farbe versehen wurden, wird in einem Produktionsprozess der Bogen erst dreimal gefalzt (rote gestrichelte Linie), dann noch einmal gefalzt (blaue gestrichelte Linie), dabei die Heftklammern gesetzt und anschließend der ganze gefalzte Papierstapel am Kopf aufgeschnitten, damit es einzelne Seiten werden. Und fertig ist die Broschüre.
Warum nun diese ganze Erklärung?
Schnell wird nun klar, dass man für eine 32-seitige Broschüre gleichen Formats in gleicher Drucktechnik zwei Druckbögen benötigt. Wieder hat man die Druckbögen optimal ausgenutzt. Werden nun statt 32 Seiten nur 28 Seiten gedruckt, dann spart man exakt gar nichts. Denn der Bogen wird sowieso komplett gedruckt, gefalzt, geheftet. Allenfalls wird die Druckerei einen symbolischen Preisunterschied ausweisen.
Fazit: Man sollte also beim Festlegen des Umfangs einer Broschüre nachfragen, wie man die Druckbogen optimal auslasten kann.

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