Dienstag, 26. Mai 2009

Onlinedruckportal oder "richtige" Druckerei

Gleich vorab: Hinter nahezu jedem Onlinedruckportal steht auch eine "richtige" Druckerei. (Lediglich Druckagenturen bilden dabei eine Ausnahme.) Onlinedruckportale sind letztendlich nichts weiter als ein besonderes Kalkulationsmodell von Druckereien.
Der Hintergrund: Im Offsetdruck entstehen bereits recht umfangreiche Fixkosten, noch bevor der erste Druckbogen aus der Maschine kommt. So fallen beispielsweise etwa 100-150€ für die Druckplatten an und natürlich ist auch der Anteil an den Druckmaschinenkosten recht hoch. Das alles ist unabhängig davon, ob eine Visitenkarte gedruckt wird oder 10000 Briefbogen. Lediglich die variablen Kosten (Papier, Lohn für Drucker und Buchbinder etc.) unterscheiden diese beiden Jobs. Die Idee der Onlinedruckportale ist nun, die hohen Grundkosten pro Druckbogen auf mehrere Aufträge aufzuteilen.
Als Praxisbeispiel mögen Briefbogen genannt sein. Läßt man 1000 Briefbogen 4/0-farbig drucken, so mag sich das Angebot (Summe aus fixen und variablen Kosten plus Gewinn der Druckerei) auf vielleicht 300€ belaufen. Werden nun aber vier verschiedene Briefbogen in jeweils 1000er Auflage auf einem DIN-A2-Druckbogen gesammelt gedruckt und über ein Druckportal für jeweils etwa 100€ verkauft, bedeutet das für die Druckerei einen Gesamtumsatz von 400€ für diesen Bogen. Und das mit nur minimalen Mehraufwand für ein bißchen Papier und einige Minuten längere Druckmaschinenlaufzeit als bei separat gedruckten 1000 Briefbogen. So sind alle zufrieden.
Nun wird aber auch klar, warum Onlinedruckportale z.B. bei Plakaten oder umfangreichen Broschüren kaum billiger sein können als "richtige" Druckereien: Es kann nicht gesammelt werden. Ein A2-Plakat füllt nun einmal einen A2-Druckbogen aus - da können die Grundkosten nicht aufgeteilt werden.
Anmerkung: Druckagenturen arbeiten in gleicher Weise, nur daß diese Agentur die Druckjobs sammelt und dann geschlossen an die Druckerei gibt. Das Prinzip ist aber das gleiche.
Tipp: Ein sehr gutes Onlinedruckportal ist printforfun.de Hier gibt es sehr gute Druckqualität zu einem guten Preis. Mit anderen Portalen habe ich teilweise nicht so gute Erfahrungen gemacht. Aber das ist nur meine persönliche Meinung.

Donnerstag, 14. Mai 2009

Hotel Helvetia – das erste zertifizierte Biohotel Sachsens


In Schmilka, einem Fischerort mitten im Herzen der Sächsisch-Böhmischen Schweiz (auch als Elbsandsteingebirge bekannt), wurde das erste Biohotel Sachsens zertifiziert: das Hotel Helvetia. Neben der Bio-Vital-Küche und den umfangreichen Gesundheitsangeboten wie Metabolic Balance besticht natürlich die Lage direkt an der Elbe. Das Helvetia ist ein idealer Ausgangspunkt, um den grenzüberschreitenden Nationalpark zu erwandern, mit dem Boot die Elbe zu erkunden oder einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Auch kulturelle Sehenswürdigkeiten wie die Festung Königstein oder die Felsenbühne Rathen liegen nur einen Katzensprung entfernt.
Für Kunden von Amería Tours wird exklusiv ein Reisepaket angeboten.

Top-Lodges in Tansania und auf Sansibar


Lodges in Ostafrika können sehr unterschiedliche Qualitätsstandards aufweisen. Deshalb sind zwei Lodges zu empfehlen, die durch Deutsche geführt werden: Die Meru View Lodge direkt am Arusha Nationalpark und die Bahari View Lodge an der Ostküste Sansibars. In beiden Objekten wird liebevoll auf hohe Qualität geachtet.
Ob einerseits Stonetown auf Sansibar und andererseits Safaris und Bergbesteigungen im Norden Tansanias – beide Lodges sind ein hervorragender Ausgangspunkt für Erkundungstouren und für beide gibt es auch attraktive Preisangebote.

Optimale Druckbogenauslastung


Eine Broschüre soll gedruckt werden. In unserem Beispiel wird eine 16-seitige Broschüre im DIN A5-quer-Format auf einem A2-Bogen gedruckt (somit ist der Bogen optimal ausgefüllt). Nachdem beide Seiten des Druckbogens mit Farbe versehen wurden, wird in einem Produktionsprozess der Bogen erst dreimal gefalzt (rote gestrichelte Linie), dann noch einmal gefalzt (blaue gestrichelte Linie), dabei die Heftklammern gesetzt und anschließend der ganze gefalzte Papierstapel am Kopf aufgeschnitten, damit es einzelne Seiten werden. Und fertig ist die Broschüre.
Warum nun diese ganze Erklärung?
Schnell wird nun klar, dass man für eine 32-seitige Broschüre gleichen Formats in gleicher Drucktechnik zwei Druckbögen benötigt. Wieder hat man die Druckbögen optimal ausgenutzt. Werden nun statt 32 Seiten nur 28 Seiten gedruckt, dann spart man exakt gar nichts. Denn der Bogen wird sowieso komplett gedruckt, gefalzt, geheftet. Allenfalls wird die Druckerei einen symbolischen Preisunterschied ausweisen.
Fazit: Man sollte also beim Festlegen des Umfangs einer Broschüre nachfragen, wie man die Druckbogen optimal auslasten kann.

Freitag, 1. Mai 2009

Pixelgrafik und Vektorgrafik


Eine Grafik soll auf der Visitenkarte und auch auf dem Messestand erscheinen. Die Abbildungsgröße dabei ist natürlich sehr unterschiedlich. Für die Skalierbarkeit spielt es eine wesentliche Rolle, ob die Datei als Pixel- oder Vektorgrafik vorliegt. Was bedeutet das?
Eine Pixelgrafik (in der Abbildung links) setzt sich aus Bildpunkten zusammen. Beispielsweise besteht eine Datei mit einer Breite von 1772 Pixeln und einer Höhe von 1181 Pixeln (das entspricht einer 15x10cm großen Abbildung bei 300ppi und auch einer Größe von 62,5x41,7cm bei 72ppi) 2092732 Bildpunkte. Jeder dieser Bildpunkte hat dabei eine eindeutige Farbe. Will man diese Datei nun vergrößern, dann gibt es dafür zwar spezielle Software. Doch auch diese Speziallösungen können keine Informationen "hinzuzaubern". Letztendlich geht es darum, die Datei bestmöglich zu vergrößern. Im Prinzip wird es aber immer (schlecht) aussehen wie in der Grafik der vergrößerte Halbkreis. Klassisches Beispiel für eine Pixelgrafik ist ein Foto.
Ganz anders dagegen die Vektorgrafik (in der Abbildung rechts). Diese besteht aus einer (nahezu) beliebigen Anzahl an Ankerpunkten samt der Information, wie lang die Vektoren sind und in welche Richtung sie zeigen. Erst daraus wird dann die darstellbare Fläche berechnet – und zwar für jede Abbildungsgröße neu. Deshalb sind Vektorgrafiken auch hervorragend skalierbar. Ein Beispiel dafür sollte eigentlich Ihr Firmenlogo sein.