Freitag, 20. März 2009

Erlebnisregion Pazifikküste in Guatemala


Hochseeangeln, Strand oder Naturparks

Die Sonne scheint hier fast das ganze Jahr bei Temperaturen über 30 Grad, unberührte, schwarze Sandstrände, Naturparks, Fischreichtum und Artenvielfalt – Guatemalas Pazifikküste ist ein noch unentdecktes Paradies.
Dabei ist diese Region bereits erschlossen durch den Hafen Puerto Quetzal, benannt nach dem Nationalvogel Guatemalas. Etwa 50 Kreuzfahrtschiffe landen hier jährlich mit 75.000 Touristen aus aller Welt. Diese streben jedoch vor allem in das Landesinnere, um den Kultur- und Naturreichtum Guatemalas zu erkunden. In unmittelbarer Nähe von Puerto Quetzal liegt ein kleiner Flughafen, von dem aus Tagesausflüge zu den Mayastätten bei Tikal oder zum Atitlan-See angeboten werden. Auch die Hauptstadt Guatemala-City oder die Kolonialstadt Antigua mit ihren Kaffee-Plantagen liegen nur knapp eine Autostunde entfernt. Puerto Quetzal ist daher ein idealer Ausgangspunkt für die unkomplizierte Erkundung des Landes.
Bislang suchen die wenigsten Ankömmlinge in Guatemala die Schönheit des Landes in der näheren Umgebung von Puerto Quetzal. Die Schönheiten der Natur, fast menschenleere Sandstrände, die verschlafen auf ihre Entdeckung warten, aber auch zahlreiche assersportmöglichkeiten bieten sich dem Reisenden, der nicht in die Ferne schweift. In unmittelbarer Nähe des Hafens, nur fünf Autominuten entfernt befindet sich die ökologische
Straußenfarm „Avestruces Maya“. Hier können Strauße, Emus und andere Geflügeltiere beobachtet werden. Das Restaurant bietet zudem Straußenfleisch an, Souvenirs wie Straußenleder-Stiefel oder bemalte Eier sind beliebte Mitbringsel.
Wassersport ist eine beliebte Freizeitaktivität gerade an der Pazifikküste. Besonders das Hochseeangeln erfreut sich hier zunehmender Beliebtheit. Wer will, kann nur wenige Kilometer östlich von Puerto Quetzal in einem Jachthafen zu einer Tour auf dem Pazifik aufbrechen. Zahlreiche Jachtbesitzer bieten hier individuelle Fisch-Ausflüge an, die auch für Laien geeignet sind. Ein Boot mit kompletter Mannschaft für einen Tag erhält man schon für etwa 600 US-Dollar. Dabei steht der Spaß-und Erholungsfaktor deutlich im Vordergund. Wichtig ist es, vor allem in die blauen Gewässer weit vor der Küste zu gelangen, weil sich dort die meisten Fische aufhalten. Die gefangenen Fische – nicht mehr als drei pro Tour - werden direkt wieder ins Meer entlassen und nehmen keinen Schaden, da die Haken aus besonderen Materialien sind, die sich nach einigen Tagen im Salzwasser auflösen. Hier bietet sich die Gelegenheit, Fischarten wie den blauen Marlin und andere Speerfische, aber auch Segelfische oder Doraden zu angeln.
Auch zur Entspannung und Erholung auf den sonnigen Weiten des Pazifiks etwa 40 Kilometer vor der Küste eignet sich ein solcher Ausflug ebenso wie zur abenteuerlichen Tierbeobachtung in freier Wildbahn und ist damit eine familiengerechte Freizeitaktivität. Zahlreiche Wasserschildkröten, die an die Oberfläche kommen bilden wunderbare Fotomotive im Pazifik. Wer Glück hat, trifft hier von Oktober bis März auch Grauwale an, Delphine sind keine Seltenheit und lassen sich in ihrer natürlichen Umgebung ausgezeichnet betrachten.
Die Strände der Pazifikküste sind schwarz von den Lava-Einflüssen der umliegenden Vulkane, in Europa kennt man dies vor allem von den kanarischen Inseln. Unberührt, geradezu wild und abenteuerlich sind sie gerade für Individualisten, aber auch Familien wegen ihrer sanften Küstengewässer ein idealer Ort, die immerwährende Sonne ausreichend zu genießen. Das nahegelegende Naturreservat Monterrico direkt an der Küste, unweit von Puerto Quetzal bietet zudem einzigartige Möglichkeiten, bedrohte Tierarten der Region zu beobachten.
Guatemala hat viele Gesichter, zahlreiche Paradiese, die Pazifikküste ist jedoch eines, dass noch auf seine Entdeckung wartet – aber gerade das macht seinen Reiz aus.

Philip Duckwitz, WORT BAU STELLE

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