Montag, 7. Dezember 2009

Free Freehand

Kami kommt - Ein Resümee


Die Aktion „Kami kommt“ war ein voller Erfolg. Natürlich luden Temperaturen nahe des Gefrierpunktes nicht gerade zum Flanieren ein. Und doch wurde die gemeinschaftliche Aktion der Anwohner und Gewerbetreibenden auf der Kamenzer Straße besser besucht als erwartet.
Der Höhepunkt war am frühen Abend der Fackelumzug mit anschließender Stiefelübergabe am „Geheimen Ort“. In der Zeit vom 15.11. bis 4.12. wurden über 200 Schuhe im Nikolausbüro von Kindern bis 12 Jahren abgegeben. Die Schuhe wurden nahezu ausschließlich mit auf der Kamenzer Straße hergestellten Geschenken wie Ausmalbögen, Schlüsselanhängern, Pulswärmern oder Keksen in K-Form befüllt. Am Fackelumzug nahmen dann weit über 400 Personen teil – ein beachtlich langer Zug. Am „Geheimen Ort“ überreichte der Nikolaus – Holger Hübner, ein bekannter Dresdner Schauspieler vom Staatsschauspiel Dresden (Foto) – die befüllten Schuhe an die Kinder. Ein riesen Spektakel, musikalisch eingeläutet durch einen Chor.

Sonntag, 6. Dezember 2009

Advent auf dem Neumarkt zu Dresden


Dresden hat einen neuen Weihnachtsmarkt - es ist nun mittlerweile der sechste. Braucht Dresden einen weiteren Weihnachtsmarkt? Braucht Dresden DIESEN Weihnachtsmarkt? Ich glaube: unbedingt. Denn der Weihnachtsmarkt auf dem Neumarkt ist nicht nur durch die Lage direkt vor der Frauenkirche einzigartig. Das Team von Neuland Zeitreisen um Sven-Erik Hitzer erarbeitete liebevoll ein traditionsbewußtes Konzept eines Weihnachtsmarktes um 1900. Zwölf Jahre lang recherchierte und konzipierte der Veranstalter, damit der Markt möglichst stilecht und niveauvoll umgesetzt werden kann. Das zeigen nicht nur die aufwändigen Verkaufsstände, sondern auch das gut ausgewählte Sortiment der angebotenen Waren. Neben dem Weihnachtsmarkt im Stallhof (der ein mittelalterliches Konzept umsetzt) ist der Weihnachtsmarkt auf dem Neumarkt sicherlich der schönste Weihnachtsmarkts Dresdens.
Eins der Highlights ist sicherlich die sächsische Schokoladenmanufaktur Adoratio Schokoladenkunst. Diese Confiserie stellt qualitativ höchstwertige Schokolade auf rein biologischer Basis her. Sehr empfehlenswert.

Freitag, 4. Dezember 2009

Kami kommt II


Nachdem das Nikolausbüro in wenigen Minuten schließen wird, bereiten sich nun alle auf der Kamenzer Straße auf den morgigen Aktionstag vor. Das Programm gibt´s unter www.kami-kommt.de Wir sehen uns.

Montag, 23. November 2009

Kami kommt

Kami kommt? Kami kommt! Am 5.12.2009 werden Anwohner und Gewerbetreibende gemeinschaftlich die Kamenzer Straße in Dresden-Neustadt ins Gerede bringen. Überall wird etwas zu erleben sein. Ob nun Diavorträge, Bastelaktionen für Kinder oder Ausstellungen – erleben Sie die Kreativiät der Kamenzer Straße.
Eine der Aktionen läuft bereits: im Nikolausbüro können Kinder einen Schuh abgeben, den sie dann am 5.12. befüllt zurückerhalten werden. Einzige Bedingung: Um den Schuh zurückzuerhalten müssen die Kinder ein Spielzeug o.ä. abgeben, welches dann bedürftigen Kindern zur Verfügung gestellt wird.
Auf eine weitere Aktion möchte ich hinweisen: Im Büro der Naturschutzjugend (Kamenzer Straße 7) wird Amería Tours einen Diavortrag zeigen. Beginn wird um 18 Uhr sein. Zur Auswahl stehen die ABC-Inseln, Cuba und Paraguay. Stimmen Sie ab, welcher Vortrag gezeigt werden soll.

Freitag, 2. Oktober 2009

NEU! MS Paraguay mit garantierten Abfahrtsterminen


Ein recht großes Schiff in einem Land, welches nicht sehr viele Touristen hat: Obwohl die MS Paraguay viel an Komfort und Erlebnis zu bieten hat, kamen doch bisher aufgrund zu geringer Teilnehmerzahlen die Abfahrten selten zustande.
Doch endlich wurde eine Lösung gefunden. Amería Tours hat nun Termine für 2010 veröffentlicht, an denen die dreitägige Kreuzfahrt „Die Bucht von Asunción“ auf dem Rio Paraguay garantiert stattfinden wird:
  • 08. Januar 2010
  • 15. Januar 2010
  • 26. Februar 2010
  • 12. März 2010
  • 02. April 2010
  • 30. April 2010
  • 14. Mai 2010
  • 18. Juni 2010
  • 16. Juli 2010
  • 13. August 2010
  • 24. September 2010
  • 29. Oktober 2010
  • 03. Dezember 2010
  • 24. Dezember 2010
Bleibt nun zu hoffen, daß recht viele der Paraguay-Besucher diese Möglichkeiten nutzen. Empfehlen kann ich es auf alle Fälle.

Montag, 7. September 2009

Pension im Fichtelgebirge

Auf dem Weg zum Bodensee stießen wir auf den Gasthof „Zum Waldstein“, in dem auch Zimmer vermietet werden. Zimmer- und Frühstücksqualität waren dem Preis von 46€ für 2 Personen im Doppelzimmer mit Frühstück mehr als angemessen. Im (kleinen) Biergarten kann der Abend bei sehr guter Küche gemütlich beeendet und bei reichhaltigem Frühstück der Tag wunderbar begonnen werden. Eine Empfehlung für die Region um Hof!
Tipp: Die Saale-Quelle liegt etwa 30min Fußweg entfernt.

Donnerstag, 16. Juli 2009

Saint Lucia


Gerade kam meine Frau von einer Reise aus Saint Lucia zurück. Ihr Fazit: wie jede Insel der Karibik hat auch Saint Lucia ihre Vorzüge. Die nahe Barbados gelegene Insel kann zwar nicht mit endlosen Sandstränden aufwarten, doch die herrliche Natur (Berge, Wälder, einsame Buchten) und natürlich die überaus freundlichen Menschen begeistern den Besucher. Das Spektrum an Hotels auf Saint Lucia reicht von Mittelklasse bis an die obere Spitze: Liebevoll gestaltet, komfortabel ausgestattet und ruhig gelegen garantieren sie Entspannung pur.
Und: Ab November fliegt die CONDOR Saint Lucia direkt ab Frankfurt an.

Montag, 15. Juni 2009

Safaris für Rollstuhlfahrer

Beispiel Kenia und Tansania: Mittlerweile ist es problemlos möglich, daß auch Rollstuhlfahrer Safaris erleben. Im Fahrzeug (z.B. einem Landrover) sind die Sitze hoch genug zum Ein- und Aussteigen und der Rollstuhl kann mitgeführt werden. Viele Lodges sind mit dem Rollstuhl problemlos befahrbar. Auch eine Begleitperson kann auf Wunsch durch den Reiseveranstalter gestellt werden.
Allerdings ist eine individuelle Reisedurchführung unumgänglich, da bei der Organisation von Gruppenreisen die Anforderungen der Rollstuhlfahrer nicht berücksichtigt werden können. Da aber Fahrzeugmiete und Nationalparkgebühren recht hoch sind, ist es sinnvoll, wenn sich mehrere Rollstuhlfahrer zusammenfinden, um die Tour gemeinsam zu erleben. So wird die Safari per Rollstuhl auch besser bezahlbar.

Dienstag, 26. Mai 2009

Onlinedruckportal oder "richtige" Druckerei

Gleich vorab: Hinter nahezu jedem Onlinedruckportal steht auch eine "richtige" Druckerei. (Lediglich Druckagenturen bilden dabei eine Ausnahme.) Onlinedruckportale sind letztendlich nichts weiter als ein besonderes Kalkulationsmodell von Druckereien.
Der Hintergrund: Im Offsetdruck entstehen bereits recht umfangreiche Fixkosten, noch bevor der erste Druckbogen aus der Maschine kommt. So fallen beispielsweise etwa 100-150€ für die Druckplatten an und natürlich ist auch der Anteil an den Druckmaschinenkosten recht hoch. Das alles ist unabhängig davon, ob eine Visitenkarte gedruckt wird oder 10000 Briefbogen. Lediglich die variablen Kosten (Papier, Lohn für Drucker und Buchbinder etc.) unterscheiden diese beiden Jobs. Die Idee der Onlinedruckportale ist nun, die hohen Grundkosten pro Druckbogen auf mehrere Aufträge aufzuteilen.
Als Praxisbeispiel mögen Briefbogen genannt sein. Läßt man 1000 Briefbogen 4/0-farbig drucken, so mag sich das Angebot (Summe aus fixen und variablen Kosten plus Gewinn der Druckerei) auf vielleicht 300€ belaufen. Werden nun aber vier verschiedene Briefbogen in jeweils 1000er Auflage auf einem DIN-A2-Druckbogen gesammelt gedruckt und über ein Druckportal für jeweils etwa 100€ verkauft, bedeutet das für die Druckerei einen Gesamtumsatz von 400€ für diesen Bogen. Und das mit nur minimalen Mehraufwand für ein bißchen Papier und einige Minuten längere Druckmaschinenlaufzeit als bei separat gedruckten 1000 Briefbogen. So sind alle zufrieden.
Nun wird aber auch klar, warum Onlinedruckportale z.B. bei Plakaten oder umfangreichen Broschüren kaum billiger sein können als "richtige" Druckereien: Es kann nicht gesammelt werden. Ein A2-Plakat füllt nun einmal einen A2-Druckbogen aus - da können die Grundkosten nicht aufgeteilt werden.
Anmerkung: Druckagenturen arbeiten in gleicher Weise, nur daß diese Agentur die Druckjobs sammelt und dann geschlossen an die Druckerei gibt. Das Prinzip ist aber das gleiche.
Tipp: Ein sehr gutes Onlinedruckportal ist printforfun.de Hier gibt es sehr gute Druckqualität zu einem guten Preis. Mit anderen Portalen habe ich teilweise nicht so gute Erfahrungen gemacht. Aber das ist nur meine persönliche Meinung.

Donnerstag, 14. Mai 2009

Hotel Helvetia – das erste zertifizierte Biohotel Sachsens


In Schmilka, einem Fischerort mitten im Herzen der Sächsisch-Böhmischen Schweiz (auch als Elbsandsteingebirge bekannt), wurde das erste Biohotel Sachsens zertifiziert: das Hotel Helvetia. Neben der Bio-Vital-Küche und den umfangreichen Gesundheitsangeboten wie Metabolic Balance besticht natürlich die Lage direkt an der Elbe. Das Helvetia ist ein idealer Ausgangspunkt, um den grenzüberschreitenden Nationalpark zu erwandern, mit dem Boot die Elbe zu erkunden oder einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Auch kulturelle Sehenswürdigkeiten wie die Festung Königstein oder die Felsenbühne Rathen liegen nur einen Katzensprung entfernt.
Für Kunden von Amería Tours wird exklusiv ein Reisepaket angeboten.

Top-Lodges in Tansania und auf Sansibar


Lodges in Ostafrika können sehr unterschiedliche Qualitätsstandards aufweisen. Deshalb sind zwei Lodges zu empfehlen, die durch Deutsche geführt werden: Die Meru View Lodge direkt am Arusha Nationalpark und die Bahari View Lodge an der Ostküste Sansibars. In beiden Objekten wird liebevoll auf hohe Qualität geachtet.
Ob einerseits Stonetown auf Sansibar und andererseits Safaris und Bergbesteigungen im Norden Tansanias – beide Lodges sind ein hervorragender Ausgangspunkt für Erkundungstouren und für beide gibt es auch attraktive Preisangebote.

Optimale Druckbogenauslastung


Eine Broschüre soll gedruckt werden. In unserem Beispiel wird eine 16-seitige Broschüre im DIN A5-quer-Format auf einem A2-Bogen gedruckt (somit ist der Bogen optimal ausgefüllt). Nachdem beide Seiten des Druckbogens mit Farbe versehen wurden, wird in einem Produktionsprozess der Bogen erst dreimal gefalzt (rote gestrichelte Linie), dann noch einmal gefalzt (blaue gestrichelte Linie), dabei die Heftklammern gesetzt und anschließend der ganze gefalzte Papierstapel am Kopf aufgeschnitten, damit es einzelne Seiten werden. Und fertig ist die Broschüre.
Warum nun diese ganze Erklärung?
Schnell wird nun klar, dass man für eine 32-seitige Broschüre gleichen Formats in gleicher Drucktechnik zwei Druckbögen benötigt. Wieder hat man die Druckbögen optimal ausgenutzt. Werden nun statt 32 Seiten nur 28 Seiten gedruckt, dann spart man exakt gar nichts. Denn der Bogen wird sowieso komplett gedruckt, gefalzt, geheftet. Allenfalls wird die Druckerei einen symbolischen Preisunterschied ausweisen.
Fazit: Man sollte also beim Festlegen des Umfangs einer Broschüre nachfragen, wie man die Druckbogen optimal auslasten kann.

Freitag, 1. Mai 2009

Pixelgrafik und Vektorgrafik


Eine Grafik soll auf der Visitenkarte und auch auf dem Messestand erscheinen. Die Abbildungsgröße dabei ist natürlich sehr unterschiedlich. Für die Skalierbarkeit spielt es eine wesentliche Rolle, ob die Datei als Pixel- oder Vektorgrafik vorliegt. Was bedeutet das?
Eine Pixelgrafik (in der Abbildung links) setzt sich aus Bildpunkten zusammen. Beispielsweise besteht eine Datei mit einer Breite von 1772 Pixeln und einer Höhe von 1181 Pixeln (das entspricht einer 15x10cm großen Abbildung bei 300ppi und auch einer Größe von 62,5x41,7cm bei 72ppi) 2092732 Bildpunkte. Jeder dieser Bildpunkte hat dabei eine eindeutige Farbe. Will man diese Datei nun vergrößern, dann gibt es dafür zwar spezielle Software. Doch auch diese Speziallösungen können keine Informationen "hinzuzaubern". Letztendlich geht es darum, die Datei bestmöglich zu vergrößern. Im Prinzip wird es aber immer (schlecht) aussehen wie in der Grafik der vergrößerte Halbkreis. Klassisches Beispiel für eine Pixelgrafik ist ein Foto.
Ganz anders dagegen die Vektorgrafik (in der Abbildung rechts). Diese besteht aus einer (nahezu) beliebigen Anzahl an Ankerpunkten samt der Information, wie lang die Vektoren sind und in welche Richtung sie zeigen. Erst daraus wird dann die darstellbare Fläche berechnet – und zwar für jede Abbildungsgröße neu. Deshalb sind Vektorgrafiken auch hervorragend skalierbar. Ein Beispiel dafür sollte eigentlich Ihr Firmenlogo sein.

Donnerstag, 23. April 2009

DIN-Fomate (Auswahl)

DIN A0 - 841 x 1189 mm
DIN A1 - 594 x 841 mm
DIN A2 - 420 x 594 mm
DIN A3 - 297 x 420 mm
DIN A4 - 210 x 297 mm (Briefbogen)
DIN A5 - 148 x 210 mm
DIN A6 - 105 x 148 mm (Postkarte)
DIN A7 - 74 x 105 mm
DIN A8 - 52 x 74 mm

Freitag, 17. April 2009

Kolumbien: Ein wunderbares Reiseziel wird wiederentdeckt


"Die Sicherheitslage in Kolumbien hat sich in den letzten fünf Jahren generell verbessert." Das Auswärtige Amt bestätigt, was auch die Touristiker längst entdeckt haben: Die Sicherheit für Reisende in Kolumbien hat sich in den letzten Jahren stark verbessert, so daß es wieder möglich ist, dieses gastfreundliche und vielseitige Land zu erleben. Die vielen Jahre des Bürgerkriegs haben die Perlen Kolumbiens nahezu besucherlos gemacht. Doch heute sind nur wenige Gebiete nicht bereisbar, ansonsten ist das Land nicht gefährlicher als andere Reiseziele auch. Unter Beachtung der üblichen Regeln beim Reisen kann man Gefahren minimieren.
Ob indigene Dörfer oder
moderne Metropolen, koloniale Bauten oder traditionelle Kaffee-Haciendas, artenreiche Nationalparks oder kulturelle Juwele wie die Verlorene Stadt - es gibt viel zu entdecken in diesem Land, welches für seine überaus gastfreundliche Bevölkerung bekannt ist. Eine geführte Rundreise ist dafür die ideale Reiseart.
Weitere Informationen über Reisen durch Kolumbien finden Sie bei Amería Tours.

Sea Cloud: Mit einer Legende die Karibik durchsegeln


Viele der karibischen Inseln sind ehemalige Piratennester – und liefern den Stoff für unzählige Geschichten. Eine Legende davon kann man hautnah erleben: den über 70 Jahre alten Windjammer „Sea Cloud“. Auf der ehemals teuersten Privatjacht ihrer Zeit kann man die Karibik in stilvollem und komfortablem Ambiente durchsegeln. Die 32 Kabinen reichen vom guten Standard bis hin zum königlichen Luxus. Für das leibliche Wohl ist natürlich in bester Weise gesorgt – immerhin war auch Fernseh- und Sternekoch Frank Rosin lange Zeit Chefkoch auf der „Sea Cloud“. Besonders zu empfehlen ist der Turn über Weihnachten und Silvester. Was gibt es schöneres, als das Neue Jahr auf einer Segellegende vor Grenada zu begrüßten?

Mittwoch, 8. April 2009

Neuer Mexiko-Reisebericht online


Silke und Michael Höntzsch reisten per Mietwagen über Weihnachten und Silvester 2008 durch Yucatan und Chiapas. Neben den Maya-Ausgrabungsstätten waren auch die Übernachtungen in den stilvoll restaurierten Haciendas Höhepunkte der Rundreise. Den kleinen Reisebericht mit wunderbaren Fotos kann man hier lesen.

Nicaragua stellt sich vor



Ich glaube, Nicaragua ist ein Land mit großer touristischer Zukunft. Reisen nach Nicaragua gibt es hier und Premiumangebote hier.

Dienstag, 31. März 2009

300dpi – Teil 2

Bereits im Artikel Reicht eine Bildauflösung von 300dpi? habe ich das Thema „300dpi“ schon angeschnitten. Heute soll es nun darum gehen, ob diese ominösen 300dpi als Dogma zu betrachten sind. Natürlich nicht. Denn die erforderlich Bildauflösung der Druckdaten hängt u.a. mit dem Druckraster zusammen. Für einen Bildband, der höchstmöglich aufgelöst gedruckt wird, wären 300dpi zu wenig.
Und es gibt noch eine zweite Komponente: den Abstand des Betrachters. Eine Broschüre hält man in einem Abstand von vielleicht 30–40 Zentimetern, um sie anzusehen. Bei einem großen Plakat dagegen steht man weiter entfernt, um es in seiner Gesamtheit anzuschauen. Daher benötigen beide Druckstücke nicht die gleiche Bildauflösung. Ganz im Gegenteil: Viel hilft nicht viel, sondern kann sogar schaden. Beispiel: Ein DIN A1-Plakat hat als 300dpi-TIFF in CMYK eine unkomprimierte Dateigröße von etwa 270MB. Arbeitet man in der Bildmontage mit Ebenen, kommen schnell ein Gigabyte oder mehr zusammen. (Anmerkung: Vor nicht all’ zu langer Zeit gab es noch gar keine Festplatten in dieser Größe.) So zu arbeiten wäre grober Unsinn, denn aus einer Entfernung von 1–2 Meter wird kein Betrachter einen Unterschied zwischen einer Auflösung von 75dpi und 300dpi sehen. Eine 300dpi-Bildauflösung hat bei einem DIN A1-Plakat also keine optischen Vorteile, erhöht aber den Aufwand im gesamten Produktionsablauf erheblich. Nach meiner Erfahrung reichen bei einem DIN A2-Plakat oftmals schon 150dpi und bei einem DIN A1-Plakat 75dpi als Bildauflösung aus, um bei dem üblichen Betrachtungsabstand gute Ergebnisse zu erzielen.

Freitag, 20. März 2009

ITB - ein kleiner Rückblick

Die ITB – die Tourismusfachmesse in Berlin – ist nun knapp eine Woche vorbei. Zeit für einen kleinen Rückblick. Natürlich waren wir vorrangig in den Hallen 1-1 und 3-1 unterwegs, die thematisch Lateinamerika und der Karibik gewidmet sind. Viel Spannendes gab es wieder zu entdecken.
In Mittelamerika werden die Premium-Angebote ausgebaut, dort heißen sie „Selected Moments“. Gerade in der Dominikanische Republik ist das eine sehr gute Alternative zum vorherrschenden Pauschaltourismus.
Spannend sind sicherlich auch die Flußkreuzfahrten in Südamerika. Ob auf dem Amazonas, dem Orinoco oder dem Rio Paraguay, die Schiffe sind recht unterschiedlich und garantieren doch einmalige Erlebnisse.
Neu ins Programm aufnehmen wird Amería Tours Kolumbien. In diesem wunderbaren Land hat sich die Reisesicherheit in den letzten Jahren stark verbessert, so daß man Kolumbien wieder hautnah erleben kann.

Unentdecktes Naturparadies am Pazifik


Wilde Strände, Mangrovenwälder und artenreiche Tierwelt locken Individualisten

Schwarz gefärbter Lava-Sand, an vielen Orten noch bis dicht an die Küste mit Palmenhainen bewachsen, einzelne, schilfgedeckte Strandhütten fügen sich malerisch ins Landschaftsbild ein und warten verschlafen auf ihre Entdeckung – unberührt und wild-romantisch zeigt sich die Pazifikküste in der Gegend des Naturschutzgebiets Monterrico im Südosten Guatemalas. Die Atmosphäre „atmet“ hier überall.
Daher bietet gerade diese Umgebung dem Individualisten eine einzigartige Entspannung und Erholung. Monterrico ist Ziel vieler Backpaper-Reisenden, die auf der Suche sind nach einem ursprünglich-aufregenden Urlaub am Meer mit zahlreichen Möglichkeiten eine unberührte Natur zu erleben. Die Ortschaft Monterrico bietet Unterkünfte sowie auch Bars und Restaurants für jeden Geldbeutel, laute Party-Stimmung sucht man hier jedoch vergeblich.
Mehr als 110 Vogelarten sind hier zu Hause, die Gegend ist zudem Heimat der riesigen Meeresschildkröten. Diese vom Aussterben bedrohte Tierart zu schützen, hat sich das „Reserva natural de usos multiples Monterrico“, eine Einrichtung der Universität San Carlos von Guatemala, zum Ziel gesetzt. Wasserschildkröten werden hier aufgezogen und anschließend ins Meer entlassen. Mehr als 30.000 Exemplare finden so jährlich den sicheren Weg in die Freiheit. Würden die Eier der Wasserschildkröten auf natürliche Art am Strand belassen, wären sie nicht nur der Gefahr durch Seevögel, sondern vor allem der Jagd durch den Menschen ausgesetzt. Jeden Abend können hilfswillige Besucher in der Aufzuchtstation gegen einen geringen Beitrag
eine oder mehrere Schildkrötenbabys in den Ozean entlassen.
Die Aufzuchtstation widmet sich all denjenigen Tierarten der Region, die vom Aussterben bedroht sind und zieht diese auf. So lassen sich hier ebenso Kaimane oder Leguane, aber auch die seltenen Süßwasserschildkröten beobachten. Ziel ist es, die natürliche Wildnis der Umgebung zu zeigen und zu unterstützen. Die Kaimane leben vor allem in den Mangrovenwäldern hinter der Küste und sind leider – trotz Verbots - nicht selten beliebte Souvenirs, was zu erheblichen Verringerung ihres Bestands geführt hat.
Leguane waren hier bis vor einigen Jahren häufiger auf den Speisenkarten der Restaurants als in freier Wildbahn zu finden. Ein radikales Umdenken und entsprechende Gesetze in Richtung Naturschutz hat dieser Reptilienart wieder etwas zur Stärkung ihres natürlichen Vorkommens verholfen.
Die Mangrovenwälder hinter der Küste laden zu entspannenden Bootsfahrten ein und sind ein unvergessliches Abenteuer auch im Hinblick auf die Artenvielfalt der dort lebenden Fauna. Unzählige Graureier bevölkern die dicht stehenden Schilfpflanzen "Manglares", springende Fische begleiten die ruhig dahingleitenden Boote auf dem „Canal de Chiquimulilla“. Das immer wiederkehrende Schnattern der Kormorane, das sanfte Plätschern des Wassers gegen die Bootswände und die Gleichförmigkeitder umgebenden Pflanzenwelt erwecken den Eindruck, als sei hier die Zeit angehalten worden. Ruhe breitet sich im Betrachter aus, Ruhe, die heilsam zur völligen Entspannung führen, Momente der Besinnung im Einklang mit der Natur – das ist Guatemala, die „Seele der Erde“.

Philip Duckwitz

Erlebnisregion Pazifikküste in Guatemala


Hochseeangeln, Strand oder Naturparks

Die Sonne scheint hier fast das ganze Jahr bei Temperaturen über 30 Grad, unberührte, schwarze Sandstrände, Naturparks, Fischreichtum und Artenvielfalt – Guatemalas Pazifikküste ist ein noch unentdecktes Paradies.
Dabei ist diese Region bereits erschlossen durch den Hafen Puerto Quetzal, benannt nach dem Nationalvogel Guatemalas. Etwa 50 Kreuzfahrtschiffe landen hier jährlich mit 75.000 Touristen aus aller Welt. Diese streben jedoch vor allem in das Landesinnere, um den Kultur- und Naturreichtum Guatemalas zu erkunden. In unmittelbarer Nähe von Puerto Quetzal liegt ein kleiner Flughafen, von dem aus Tagesausflüge zu den Mayastätten bei Tikal oder zum Atitlan-See angeboten werden. Auch die Hauptstadt Guatemala-City oder die Kolonialstadt Antigua mit ihren Kaffee-Plantagen liegen nur knapp eine Autostunde entfernt. Puerto Quetzal ist daher ein idealer Ausgangspunkt für die unkomplizierte Erkundung des Landes.
Bislang suchen die wenigsten Ankömmlinge in Guatemala die Schönheit des Landes in der näheren Umgebung von Puerto Quetzal. Die Schönheiten der Natur, fast menschenleere Sandstrände, die verschlafen auf ihre Entdeckung warten, aber auch zahlreiche assersportmöglichkeiten bieten sich dem Reisenden, der nicht in die Ferne schweift. In unmittelbarer Nähe des Hafens, nur fünf Autominuten entfernt befindet sich die ökologische
Straußenfarm „Avestruces Maya“. Hier können Strauße, Emus und andere Geflügeltiere beobachtet werden. Das Restaurant bietet zudem Straußenfleisch an, Souvenirs wie Straußenleder-Stiefel oder bemalte Eier sind beliebte Mitbringsel.
Wassersport ist eine beliebte Freizeitaktivität gerade an der Pazifikküste. Besonders das Hochseeangeln erfreut sich hier zunehmender Beliebtheit. Wer will, kann nur wenige Kilometer östlich von Puerto Quetzal in einem Jachthafen zu einer Tour auf dem Pazifik aufbrechen. Zahlreiche Jachtbesitzer bieten hier individuelle Fisch-Ausflüge an, die auch für Laien geeignet sind. Ein Boot mit kompletter Mannschaft für einen Tag erhält man schon für etwa 600 US-Dollar. Dabei steht der Spaß-und Erholungsfaktor deutlich im Vordergund. Wichtig ist es, vor allem in die blauen Gewässer weit vor der Küste zu gelangen, weil sich dort die meisten Fische aufhalten. Die gefangenen Fische – nicht mehr als drei pro Tour - werden direkt wieder ins Meer entlassen und nehmen keinen Schaden, da die Haken aus besonderen Materialien sind, die sich nach einigen Tagen im Salzwasser auflösen. Hier bietet sich die Gelegenheit, Fischarten wie den blauen Marlin und andere Speerfische, aber auch Segelfische oder Doraden zu angeln.
Auch zur Entspannung und Erholung auf den sonnigen Weiten des Pazifiks etwa 40 Kilometer vor der Küste eignet sich ein solcher Ausflug ebenso wie zur abenteuerlichen Tierbeobachtung in freier Wildbahn und ist damit eine familiengerechte Freizeitaktivität. Zahlreiche Wasserschildkröten, die an die Oberfläche kommen bilden wunderbare Fotomotive im Pazifik. Wer Glück hat, trifft hier von Oktober bis März auch Grauwale an, Delphine sind keine Seltenheit und lassen sich in ihrer natürlichen Umgebung ausgezeichnet betrachten.
Die Strände der Pazifikküste sind schwarz von den Lava-Einflüssen der umliegenden Vulkane, in Europa kennt man dies vor allem von den kanarischen Inseln. Unberührt, geradezu wild und abenteuerlich sind sie gerade für Individualisten, aber auch Familien wegen ihrer sanften Küstengewässer ein idealer Ort, die immerwährende Sonne ausreichend zu genießen. Das nahegelegende Naturreservat Monterrico direkt an der Küste, unweit von Puerto Quetzal bietet zudem einzigartige Möglichkeiten, bedrohte Tierarten der Region zu beobachten.
Guatemala hat viele Gesichter, zahlreiche Paradiese, die Pazifikküste ist jedoch eines, dass noch auf seine Entdeckung wartet – aber gerade das macht seinen Reiz aus.

Philip Duckwitz, WORT BAU STELLE

Mittwoch, 18. März 2009

Preisaktionen auf Bonaire


Neuigkeiten von der Taucherinsel Bonaire: Die Resorts Caribbean Club Bonaire, Belmar Oceanfront Apartments und Buddy Dive Resort habe für den Zeitraum Mitte April bis Ende Mai diverse Preisaktionen angekündigt. Teilweise werden die Zimmer, teilweise auch die Tauch-Pakete günstiger angeboten.
Informationen bei Amería Tours

Dienstag, 3. März 2009

Guatemala: Speisen wie die Mayas


Von einem der auszog das Kochen zu lernen –
Humberto Dominguez und sein Restaurant „Kacao“ in Guatemala-Stadt
Dampfende Schüsseln mit mystisch klingenden Gerichten wie „kak-ik'“ stehen auf den Tischen, die mit hangewebten Ponchos als Tischdecken geschmückt sind. In einer Ecke untermalt ein Gitarrentrio mit lauschigen Klängen die traditionelle Atmosphäre dieser lauen Frühlingsnacht, hervorgerufen nicht zuletzt durch Kellner in der Tracht der gualtemaltekischen Maya-Indios und der Bauweise des Restaurants „Kacao“ im Stil einer indianischen Hütte mit Schilfdach.
„Eineinhalb Jahre hat es gedauert, bis 1996 alles hier fertig war“ beginnt Humberto Dominguez, Besitzer des „Kacao“ seine Geschichte. Es ist eine Geschichte, wie sie das Leben schreibt. Als 12jähriger begann Humberto zu kochen, als er etwas älter war, kam ihm die Idee, ein Restaurant zu eröffnen. Es sollte eine Küche sein, die typisch für Guatemala ist. Die Gerichte sollten so zubereitet sein, wie sie tatsächlich von der Bevölkerung gekocht werden.
Mit dieser Idee im Kopf fuhr Humberto mit dem Fahrrad durch das Land, besuchte Dörfer in denen er von alten Frauen lernte, wie sie kochen und traf schließlich in der Stadt Huehuetenango im Nordwesten Guatemalas auf eine Witwe im Alter von über 90 Jahren, die ihm ihr Kochbuch mit all ihren Rezepten vermachte. Das war der Schlüssel zu seinem Erfolgseiner Idee. Zwei Jahre arbeitete Humberto als Koch in den USA, dann wurde er Küchenchef und schließlich leitender Küchenchef, erhielt viele Auszeichnungen, sogar in Japan, führt seit 12 Jahren eine Kochshow auf CNN-Mittelamerika. Auch Küchen-Botschafter für sein Land im Auftrag des gualtmaltekischen Tourismusamts INGUAT war Humberto lange Jahre.
Seine Idee, zu kochen, wie die Bevölkerung seines Landes Guatemala, hat er nie vergessen. Auch nicht, wie er angefangen und wo er einst hergekommen ist. So ist es auch wenig verwunderlich, dass er einen hohen Wert auf innerbetriebliche Aubildung legt. „Ich nehme nur Leute, die ohne Ausbildung aber mit starkem Willen zu mir kommen“, erläutert und Humberto. Mittlerweile besitzt er 9 Restaurants, 7 Taco-Schnellrestaurants „tacontento“, ein Steakhaus „Los Ranchos“, das Herzstück seiner Unternehmen bildet jedoch das Restaurant „Kacao“, in dem er seinen Jugendtraum verwirklicht sieht. Die zahlreich einkehrenden Gäste aus aller Welt danken ihm sein Traditionsbewusstsein. Auch die Lage des Restaurants Kacao inmitten der Hotel-Komplexe von Guatemala-Stadt könnte besser nicht sein und bietet gerade für ausländische Besucher, die die ersten Tage nach der Ankunft bereits einen Einblick in die Maya-Küche erhalten möchten, eine ideale Gelegenheit, diese intensiv kennen zu lernen.
Und wenn Humberto gut gelaunt ist erzählt er gerne auch Geheimnisse aus seiner Küche und Geschichten zu seinen Speisen, die er auch in sein Kochbuch aufgenommen hat.
Philip Duckwitz (Wortbaustelle)
Reisen nach Guatemala

Samstag, 28. Februar 2009

Mittwoch, 25. Februar 2009

Jamaica: „Tourism Courtesy Corps“


Ende Januar wurde in Montego Bay der Tourism Courtesy Corps in sein Amt eingeweiht: Er hat die Aufgabe, Touristen als "Freund und Helfer" zur Seite zu stehen, um den Aufenthalt vor Ort zu vereinfachen. Die Beamten sind gut geschult und geben gerne Auskunft über Land und Leute, Sehenswürdigkeiten, Geschäfte und Restaurants vor Ort und wie man diese schnell und sicher erreicht. Natürlich geht es auch um die Sicherheit der Touristen und um Konfliktprävention. Das Team von momentan 120 Beamten kommt schwerpunktmäßig in wichtigen Tourismuszentren wie Negril, Montego Bay, Runaway Bay, Ocho Rios, Port Antonio und Kingston zum Einsatz.
Quelle: Jamaica Tourist Board

Freitag, 20. Februar 2009

Condor-Preisaktion Grenada


In der kommenden Woche startet Condor eine Sonderpreis-Aktion nach Grenada! Ab 398,- € inklusive aller Steuern und Gebühren können Sie zur "freundlichen Karibikinsel" liegen. Das Angebot ist begrenzt und es gilt das Reisedatum bis Ende April und Buchungsdatum bis zum 28. Februar dieses Jahres.
Grenada, eine der Inseln unter dem Wind, ist ein tropisches Paradies inmitten der „kleinen Antillen". Wie überall in der Karibik gibt es hier traumhafte Strände und einsame Buchten mit kristallklarem, türkisblauem Wasser. Doch auf Grenada gibt es viel mehr zu entdecken: Eine dicht bewaldete, sich über die Insel ziehende Gebirgskette, einen Vulkan zum Erklimmen, Kraterseen, Wasserfälle in denen man sich erfrischen kann, Regenwald durch den man wandern kann - und über allem liegt der verführerische Duft nach Vanille, Lorbeer, Mango, Muskatnuss, Zimt, Kakao und Nelken...
Weitere Informationen über Grenada bei Amería Tours

Mittwoch, 18. Februar 2009

Bligg - Schweizer Hip Hop vom Feinsten

Durch ein Forum bin ich auf „Volksmusigg“ gestoßen. Gut, der Song ist schon vor gut einem Jahr veröffentlicht worden, ich bin somit nicht gerade ein Trendsetter. Trotzdem möchte ich die Gelegenheit nutzen, auf dieses Gemeinschaftswerk von Bligg mit der Appenzellermusikgruppe Streichmusik Alder aufmerksam zu machen. Bei den youtube-Ausschnitten sieht man auch, daß alle Beteiligten ordentlich Spaß haben. „Volksmusigg“ ist in meinen Ohren musikalische Grenzüberschreitung nach feinester Art.
Und natürlich kann man den Track auch kaufen, z.B. bei iTunes.

Freitag, 13. Februar 2009

RGB vs. CMYK


„Warum geht das Grün nicht so leuchtend? An meinem Monitor geht’s doch auch.“ Gut, reden wir über Farbräume. Das RGB-Farbmodell (bzw. seine Interpretationen) begegnet uns z.B. bei Monitoren, CMYK dagegen wird im Vierfarbdruck angewandt. Die Farbmodelle RGB (Rot, Grün, Blau) und CMYK (Cyan, Magenta, Yellow, Black) unterscheiden sich grundlegend. Zwei diese Unterschiede sind auf den ersten Blick offensichtlich.
Mischt man alle Farben in ihren maximalen Bestandteilen, so entsteht bei RGB Weiß (additiv), bei CMYK dagegen entsteht ein Tiefschwarz (subtraktiv). Das bedeutet: je höher der Farbanteil ist, desto heller (RGB) bzw. dunkler (CMYK) ist die Mischung.
Der zweite offensichtliche Unterschied: der RGB-Farbraum ist viel größer als der CMYK-Farbraum. Das bedeutet, das in RGB mehr Farben dargestellt werden können als in CMYK. Besonders stark wirkt sich das in den Orange-, den Grün- und manchen Blautönen aus. Die Grafik (aus dem ColorSync Dienstprogramm von Apple) stellt die beiden Modelle übereinander dar. Das Hellgrau symbolisiert den Umfang des Adobe RGB-Farbraums, farbig ist der ISO Coated v2 (CMYK)-Farbraum visualisiert. Nun wird auch klar, warum es manche Farben, die der Monitor darstellen kann, im Druck einfach nicht gibt.

Nebenbei nur eine kleine Anmerkung: Ebenso wie bei CMYK gibt es auch bei RGB verschiedene Standards, die das Farbmodell umsetzen sollen. Der kleinste gemeinsame Nenner ist der sRGB-Farbraum, der von HP und Microsoft entwickelt wurde, um einen Standard für Monitore zu schaffen. Das bedeutet: auch ein Monitor kann i.d.R. nicht alle möglichen RGB-Farbtöne darstellen. Mittlerweile gibt es noch weitere Farbräume im RGB-Farbmodell, so u.a. den oben angebildeten Adobe RGB-Farbraum, der schon wesentlich mehr Farben des RGB-Farbmodells abbilden kann.

Montag, 9. Februar 2009

Guatemala: Lago de Atitlán


Der englische Schriftsteller Aldous Huxley schrieb in den dreißiger Jahren:
Der Comer See in Italien hält sich noch in den Grenzen des erlaubt Malerischen. Der Atitlán aber ist der Comer See, hinzugefügt den Schmuck ungeheurer Vulkane. Das ist etwas zuviel des Guten – eine unmögliche Landschaft.
Huxley hat vollkommen recht. Der Atitlán See – seit 1955 zum Nationalpark erklärt – wird von den drei Vulkanen Tolimán, Atitlán und San Pedro umrahmt und besticht mit unglaublicher Schönheit. Bereits der erste Anblick während der Anfahrt über die Berge läßt frohlocken: eine wirklich atemberaubende Landschaft. Das ist einer der Höhepunkte eines Guatemala-Besuchs. Am Ufer sitzen, den See und die Vulkane im Blick, die Ruhe genießen: so läßt es sich leben.
Der Atitlán See liegt etwa auf halber Strecke von Guatemala Stadt zur mexikanischen Grenze. Rings um den See gibt es ein paar Dörfer. Das Aussteiger-Einod Panajachel ist sicherlich die bekannteste Ortschaft und auch die am besten touristisch entwickelte. Viele der Hotels und Restaurants am See finden sich hier. Doch auch die anderen Dörfer wie Santiago Atitlán oder San Pedro la Laguna heißen die Besucher willkommen.
Die indigene Kultur am Atitlán See wurde sogar auf einer Münze Guatemalas dargestellt. Das "Modell" dazu haben wir gesprochen, so sagt man. Auf alle Fälle ist die Art, wie die Frauen ein Band um den Kopf wickeln und damit den Eindruck eines Hutes erwecken, eine faszinierende Art der Kopfbedeckung.
Übrigens stand von einiger Zeit an dieser Stelle ein riesiger Vulkan. Bei seiner Explosion hinterließ er einen tiefen Krater (der heutige See) sowie diese reizvolle Vulkanlandschaft. Die Asche der Explosion wurde weit verstreut, man fand sie laut der Legende sogar in Kalifornien und Kolumbien.
Reisen durch Guatemala

Mittwoch, 4. Februar 2009

Aruba: Bucuti Beach Resort & Tara Beach Suites

Aruba, das "A" der ABC-Inseln, bietet beste Voraussetzungen für sonnige Entspannung. Und das Hotel Bucuti Beach Resort & Tara Beach Suites ist der ideale Ort, um einen perfekten Urlaub zu genießen. Malerisch gelegenen an einem der schönsten Strände der Karibik bietet dieses einzigartige Resort alle Annehmlichkeiten für einen perfekten Urlaub.
Im am Strand gelegenen Freiluft-Restaurant „Pirates‘ Nest“ wird gehobene Küche serviert. Auf dem Speiseplan des einer holländischen Galeone aus dem 16. Jahrhundert nachempfundenen Restaurants stehen morgens ein großzügiges Champagnerfrühstück mit amerikanischem Büfett, mittags Suppen, Salate und Sandwichs à la carte und abends frische Meeresgerichte und saftige Steaks. Die freundliche, romantische Atmosphäre und die gelöste Stimmung spiegeln auf einzigartige Weise den warmherzigen Charakter von Aruba und das einmalige Flair und Lebensgefühl der Karibik wider.

EuroSans Pro: Kostenloser Font bei URW++


URW++ schreibt über die EuroSans Pro Light Oblique:
Euro Sans Pro – gezeichnet von Ralph M. Unger, ist sowohl eine klassische als auch eine moderne serifenlose Antiqua. Die Familie enthält 12 Schnitte, jeweils mit mehr als 500 Zeichen für Standard Lateinisch West, Ost und Kyrillisch.
Euro Sans Pro ist eine universell einsetzbare, sehr ausdrucksstarke serifenlose Schrift. Sie ist sehr gut lesbar in allen Größen, für Text in kleinen Punktgrößen als auch für sehr großen Text auf Postern und Plakaten.
Der Zeichenumfang inkludiert außerdem Kapitälchen und Mediävalziffern sowie die dafür vorgesehenen OpenType Features.
Den Schnitt Light Oblique kann man nach Registrierung kostenlos bei URW++ herunterladen.

Sonntag, 1. Februar 2009

Mexicó: Abstieg in Chichén Itza


Chichén Itza ist die bedeutendste der Mayastätten auf Yucatán. Aus gutem Grund, immerhin liegt sie im Einzugsgebiet der Tagesausflügler aus der Badehochburg Cancún.
Doch auch wenn man eine Rundreise durch Yucatán, Campeche, Chiapas und vielleicht sogar bis nach Tikal (Guatemala) durchführen will, empfiehlt sich der Besuch von Chichén Itza zu Beginn. Nicht zuletzt aus guten Grund: dort kann man sich nicht blamieren. Denn die Besteigung der Mayapyramiden (in Chichén Itza ist es die Pyramide El Castillo) ist nicht ohne. Genauer gesagt: der Abstieg. Hoch kommen sie alle. Doch nachdem man stolz auf seine Leistung beim Aufstieg war, den Ausblick auf die Umgebung genossen hat und mutig zum Abstieg schreiten will, dann kommt der Hammer. Der Blick von oben und der Gedanke, die eben erklommenen Stufen auch wieder hinabzusteigen, verursacht durchaus ein flaues Gefühl im Magen. Eigentlich ist es ja wie Treppensteigen, nur eben statt der Treppendecke den freien Himmel vor Augen. Doch genau dieses "eigentlich" ist eben der kleine psychologische Unterschied. Und in einem hat der Reiseleiter recht: ein Hubschrauber wird nicht kommen.
Es gibt nun viele Arten, sich die Treppenstufen hinunterzubewegen. Die ganz Mutigen stellen sich quer und steigen seitwärts hinab. Die weniger Mutigen nutzen die in der Mitte der Treppe angebrachte Kette und rutschen - sich an ihr festhaltend - auf dem Hosenboden hinunter oder kriechen auf allen Vieren rückwärts. Fakt ist, es gibt viele mehr oder weniger lächerlich aussehenden Methoden, diese Ausgabe zu bewältigen.Und das Schöne dabei: es betrifft alle. Zwar ist der Abstieg für alle, die es bereits geschafft haben, ein lustiger Anblick. Doch auch sie wissen genau: bei ihnen sah's genauso aus.
Übrigens: Man gewöhnt sich an alles. Der Abstieg von der zweiten Pyramide stellt noch eine spannende Aufgabe dar, aber schon bei der dritten wird man die Stufen in erhabener Bewegung hinabschreiten. Genau so wie im Treppenhaus.
Foto: Klaus Heidemann

Samstag, 31. Januar 2009

Grenada aktiv: Die Vielfalt an Aktivitäten



Eine Insel in der Karibik. Man denkt an Relaxen, Baden, Sonnen, schöne Hotels, Cocktails schlürfen und ... Ja, und was eigentlich noch? Doch der Eindruck trügt. Auf vielen karibischen Inseln kann man weitaus mehr unternehmen als Nichtstun. Die "Gewürzinsel" Grenada ist ein schönes Beispiel dafür. Regenwälder und Nationalparks, Berge mit Wasserfällen und Seen, Mangrovenwälder und Salzseen und natürlich herrliche Strände - Grenada hat viel zu bieten. Daher ist die Vielfalt an möglichen Aktivitäten natürlich groß:
  • Wanderungen und Mountainbike-Touren
  • Jeep-Safaris und Inselrundfahrten
  • Angelausflüge, Tauchen, Schnorcheln
  • Segelturns
  • Canyoning
  • Stadt- und Plantagenbesichtigungen
  • Kochkurse mit dem Kennenlernen der Welt der Gewürze und des Rums
Als Basisprogramm ist das 7-Tage-Paket "Grenada aktiv" ideal. So kann man die Aktivitäten auf Grenada in vollen Zügen erleben und außerdem noch die Strände der Insel ausgiebig genießen.
Foto: Fremdenverkehrsamt Grenada

Alle TV-Highlights zum Thema Reisen

Alle Fernseh-Highlights zum Thema Lateinamerika und Karibik sind jetzt auf der Homepage von Amería Tours zu finden, teilweise sogar mit Beschreibung der Sendungen.
Die Angaben werden regelmäßig aktualisiert.
Fernsehsendungen Lateinamerika und Karibik

Donnerstag, 29. Januar 2009

Perú: Inkatrail


Viele Trekking-Reiseveranstalter bieten im Rahmen des Besuchs von Machu Picchu die Wanderung über einen Teil des berühmten Inkatrails an. Dieses Trekking startet in Cuzco, endet in Machu Picchu und dauert vier Tage. Diese Wanderung ist anstrengend, es werden täglich Höhenunterschiede von 1000m und mehr überwunden. Nach dem dritten und letzten Paß (3600m) steigen die Touristen zum Sonnentor ab, von wo aus sie ein atemberaubendes Panorama auf die gesamte Ausgrabungsstätte Machu Picchu bezaubert.
Seit 2001 ist dieser Teils des Inkatrails nur noch mit Führern möglich, seit 2004 ist die Zahl der Touristen sogar auf 500 begrenzt. Dadurch entspannte sich zwar die Situation an den Übernachtungsplätzen. Doch Backpackern und kurzfristig Entschlossenen ist es logistisch nahezu unmöglich, ein solches Permit zu erlangen. Man sollte also bei einem Reiseveranstalter und unbedingt frühzeitig (mindestens ein halbes Jahr im Voraus) buchen.
Foto: Fremdenverkehrsamt Perú

Mittwoch, 28. Januar 2009

Mexiko: Hacienda Hopping


Nachdem wieder einmal begeisterte Amería Tours-Kunden von einer Hacienda-Hopping-Tour aus México zurückgekehrt sind, möchte ich aus diesem Anlaß speziell auf diese Reise hinweisen. Hacienda Hopping auf der Halbinsel Yucatan ist eine einzigartige Möglichkeit, das Land der Mayas zu entdecken und das außergewöhnliche Flair dieser luxuriösen Haciendas zu erleben. Verlängert um ein paar Tage an der mexikanischen Karibikküste hat man so den perfekten Urlaub.

Dienstag, 27. Januar 2009

Restauranttipp Dresden-Neustadt: Bischof72


Der Bischof72 ist ein Restaurant mit gutbürgerlicher Küche und bulgarischen Weinen (wer jetzt an Rosenthaler Kadarker und Konsorten denkt, liegt völlig daneben). Das Essen ist wohlschmeckend und preiswert, der Wirt nett und die Weine wirklich gut. Was will man mehr?
Tipp: Montag bis Freitag gibt es 12–15Uhr Mittagstisch für 3,50€ bzw. 3,70€. Sehr zu empfehlen.
Bischof72, Bischofsweg 72, Dresden-Neustadt
Internetseite

Montag, 26. Januar 2009

Brasilien: Iguaçu

Iguaçu - ein Naturschauspiel der besonderen Art, atemberaubend und wunderschön. Man spürt die Kraft der Natur, man sieht das gigantische Ausmaß der Fälle, man hört die Energie der Wassermassen. Einfach unbeschreiblich. Fahren Sie hin und erleben Sie es selbst.
Kleiner Tipp: Die 45-minütige Bootsfahrt unter die Wasserfälle sind zwar recht teuer, aber empfehlenswert. Ein beeindruckendes Erlebnis.
Und noch ein kleiner Tipp: Für das Fotografieren ist es ideal, die brasilianische Seite vormittags und die argentinische Seite nachmittags zu besuchen. An einem Tag ist das allerdings nicht machbar.
Reise zu den Naturwundern Brasiliens

Guatemala: Tikal – die schönste aller Mayastätten


Tikal ist für mich – vielleicht gemeinsam mit Palenque, Mexiko – die schönste Ausgrabungsstätte der Mayas. Mitten im Nationalpark gelegen, wurde Tikal schon 1979 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die freigelegten Ruinen liegen unter bis zu 50 m hohen Baumriesen mitten im undurchdringlichen Urwald des Petén versteckt. Manche der Opfersteine werden auch heute noch rituell genutzt. Ein grandioses Erlebnis an Flora, Fauna und natürlich Kultur.
Reisebericht Mexiko und Guatemala

Amería Tours: 4 neue Produktflyer


Aufgrund eines stetig wachsenden Angebots hat Amería Tours vier neue Produkflyer veröffenlicht. Fordern Sie Ihre Unterlagen hier ab.

Jamaica: Island Outpost Hotels


Die Island Outpost Hotels auf Jamaica bieten ein Exclusiv-Summer-Special an: 5 Nächte zahlen - 1 Nacht frei bzw. 10 Nächte zahlen und 2 Nächte frei. Zu Island Outpost gehören auf Jamaica fünf Hotels, in dreien davon gilt das Angebot: The Caves (Negril, Foto), Jake´s (Treasure Beach) und Strawberry Hill (Blue Mountains). Das Special ist gültig von 9. April bis 14. Dezember 2009.

ABC-Inseln Teil 3: Curaçao


Curaçao ist die größte, lebhafteste und sicherlich auch "europäischste" Insel der drei Schwestern. Tauchen wird auch hier groß geschrieben, doch Willemstad, der Christoffelpark, Lagún und viele andere Perlen halten eine unglaubliche Vielfalt an Erlebnissen bereit. Weltberühmt geworden ist Curaçao durch die Aufnahme der Hafenpromenade von Willemstad in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes. Viele kennen den Namen auch durch den Likör, der hier hergestellt wird.
Reisebericht ABC-Inseln
Hotels auf Curaçao

ABC-Inseln Teil 2: Bonaire


Jede der drei Schwesterinseln hat einen Slogan auf dem Nummernschild der Autos. Das Motto von Bonaire lautet „Divers Paradise“. Und das zurecht. Fragt man einen Taucher nach Bonaire, dann blickt man in leuchtende Augen. Die Insel ist vom Bonaire Marine Park umgeben, einer als Nationalpark geschützten und durch intakte Korallenriffe gekennzeichneten Unterwasserwelt. Hotels und selbst Autovermietungen sind voll und ganz auf Taucher eingestellt.
Reisebericht ABC-Inseln
Hotels und Ferienwohnungen auf Bonaire

Warum Schriften Geld kosten

Abgesehen von obigen Sonderfällen (Anmerkung: gemeint sind System- und Freewarefonts) bilden die »Lizenz-Schriften« immer noch den größten Teil der verfügbaren Fonts. Angefangen von Klassikern wie Bodoni und Garamond über Frutiger und Gill Sans bis hin zu den großen Schriftfamilien der letzten 15 Jahre (Meta, Thesis, Rotis, etc.) sind hochwertige Schriften sämtlicher Epochen als Lizenzschriften erhältlich. ... Um eine der Schriften dieser Anbieter einzusetzen, müssen sie eine Lizenz erwerben. Der Preis dafür kann je nach Font zwischen 20 und 100 EUR liegen. Ganze Schriftfamilien können noch wesentlich teurer sein.
Um zu verstehen, warum Lizenz-Schriften Geld kosten, muss man sich nur verdeutlichen, wieviel Zeit, Arbeit und kreatives Potential in einer Schrift stecken. Um eine hochwertige Schrift zu erstellen, muss man sich zunächst erst einmal eingehend mit der Geschichte und Entwicklung der Schrift beschäftigen. ... Neben der Kenntnis der geschichtlichen Entwicklung gilt es weiterhin zahllose optische und drucktechnische Besonderheiten zu kennen und zu berücksichtigen. »Wie muss die Größe einer runden Form im Vergleich zu einer rechteckigen gewählt werden?« »Wie verändern sich Balkenstärken in Kurven, Schrägen, usw.?« »Wie verhindert man, dass spitz zusammenlaufende Formen (z.B. beim ›w‹) im Druck zusammenlaufen?« Und nicht zuletzt braucht ein Schriftdesigner ein ausgeprägtes und erfahrenes Auge und Gespür für das Zusammenspiel der Formen. Vergleicht man die Schriftgestaltung z.B. mit der Gestaltung eines einzelnen Unternehmens-Logos, ist die Schriftgestaltung eine hochkomplexe Aufgabe mit unzähligen Unbekannten und Parametern, die nur zu einem ansprechenden Ergebnis führt, wenn alle Teile perfekt aufeinander abgestimmt werden. Dies gelingt nur wenigen Desigern!
Was gehört zu einer Schriftentwicklung? Neben der geistig/kreativen Arbeit bei einem Schriftentwurf ist die Herstellung einer Schrift in erster Linie ein hoher zeitlicher Aufwand, der für Laien oft kaum nachvollziehbar ist. Die Entwicklung einer Schrift dauert nicht selten Monate – die Entwicklung ganzer Schriftfamilien sogar mehrere Jahre!
Auch wenn unser Alphabet aus nur 26 Buchstaben besteht gehören zu einem Font im Allgemeinen um die 220 Schriftzeichen, die alle manuell gestaltet werden müssen! Diese Anzahl multipliziert sich dann mit den weiteren Schriftschnitten (italic, small caps, condensed, compressed,…) und Schriftstärken (light, regular, bold, black,…). Bedenkt man, wie viel Stunden schon an einem einzigen Buchstaben gefeilt werden muss, lässt sich leicht abschätzen, wie lange die Entwicklung von hunderten Schriftzeichen dauert.
Auszug aus „Warum Schriften Geld kosten“ von typografie.info

Samstag, 24. Januar 2009

Immer wieder gut: "Der Bonker" von Walter Moers

Ist ein PDF eine druckfähige Datei?

Ganz klar: Es kommt darauf an. PDF ist ein Datenformat, das in vielfältiger Weise zum Einsatz kommt. Deshalb gibt es auch völlig unterschiedliche Anforderungen an die PDF-Datei. Für eine Verwendung im Web soll die Datei natürlich sehr klein sein, im Druck wird eine qualitativ hochwertige PDF-Datei benötigt und in der Bürokommunikation sind vielleicht Formularfelder sinnvoll. Daher hat man beim Erzeugen einer PDF-Datei die Möglichkeit, Qualität und Funktionsumfang festzulegen. Man kann also ein PDF in unterschiedlicher Weise erstellen.
Ist die Komprimierung zu hoch, dann reichen Auflösung und die Qualität der Farbwiedergabe nicht aus, um die Datei für Druckstücke zu verwenden. Nur mit einer Kontrolle durch einen Preflight kann man prüfen, ob eine PDF-Datei druckfähig ist oder nicht.
Tipps für die Druckproduktion

ABC-Inseln Teil 1: Aruba


Die ABC-Inseln – also Aruba, Bonaire und Curaçao – liegen in der Karibik und gehören zum Königreich der Niederlande. Da sie zur Europäischen Union gehören, liegt die EU-Außengrenze also direkt vor Venezuela.
Aruba ist ein reines Badeparadies. Endlose weiße Strände prägen das Bild von Aruba. Aufgrund der Nähe zur USA nutzen auch viele US-Amerikaner Aruba für ein verlängertes Badewochenende. Doch sie konzentrieren sich auf die großen Hotels in der Hauptstadt Oranjestad sowie die Hotels der sogenannten High Rise Area. Dort sind auch die Casinos zu finden. In der Low Rise Area, also den kleineren und niedrigeren Hotels, geht es vorwiegend europäisch zu. Schön zum Entspannen, und zu erleben gibt es auch so einiges.
Hotels auf Aruba
Reisebericht ABC-Inseln

Freitag, 23. Januar 2009

Die Macht des Geldes und wie es funktioniert 3/3

Die Macht des Geldes und wie es funktioniert 2/3

Die Macht des Geldes und wie es funktioniert 1/3

Reisebericht Paraguay


Im November 2008 konnte ich an einer Erkundungstour für Reiseveranstalter durch Paraguay teilnehmen. Da ich noch nie in Südamerika war (bisher nur Mittelamerika und Karibik), war das natürlich spannend für mich. Paraguay hat eigentlich recht wenig Touristisches zu bieten: es gibt dort keine Tempelruinen oder ausgedehnte Urwälder. Aber immerhin kann Paraguay ein paar Jesuiten-Ruinen, riesige Farmen deutschstämmiger Mennoniten-Siedler, die Ausläufer des Pantanal und das einzigartige Trockengebiet namens Chaco präsentieren. Und nicht zu vergessen: Iguaçu. Die gigantischen und beeindruckenden Wasserfälle an der Grenze zwischen Argentinien und Brasilien, liegen nur etwa 20min von Paraguay entfernt. Doch der wahre Schatz sind Paraguays freundliche Menschen. Überall begegneten sie uns äußerst freundlich. Dieses Land möchte ich allen gern ans Herz legen.
Reisebericht Paraguay

Spitzenwein aus Lateinamerika: Montes


Wein aus Chile hat durch die vielen Billigangebote im Supermarkt ein recht negative Image erhalten. Und doch gibt es in Chile auch sehr gute Weine – und das zu einem guten Preis. Im Valle Central produziert Montes einen Wein, der zu den Spitzenweinen Chiles gehört. Über den Montes Cabernet-Carménère schreibt belvini.de:
Der Charakter und Geschmack ist sehr facettenreich. Die Farbe ist geprägt von einem dichten, dunklen Beerenrot mit schwarzen Reflexen. In der Nase eine intensive Aromatik, die an dunkle Beeren wie Brombeere und schwarzem Holunder erinnert aber auch reife Pflaume, pfeffrig-rauchige Noten und ein dezenter Anklang von Lakritz im Geschmack.
So ähnlich würde ich das auch beschreiben. ;-) Oder aber: Der Wein ist einfach klasse.
Außerdem hat Montes auch ein Weingut in Argentinien übernommen und produziert dort unter dem Label Kaiken ebenfalls einen guten Wein. Ein Geheimtipp.

Donnerstag, 22. Januar 2009

Größenangabe einer JPEG-Datei in Megabyte

JPEG (auch JPG) – das ist ein Bild, welches in einem die Dateigröße verringernden Dateiformat abgespeichert wurde. Grundsätzlich gilt: Je stärker die Komprimierung ist, desto kleiner wird die Datei, aber desto schlechter wird auch die Qualität des Bildes. Den Komprimierungsgrad kann beim Abspeichern der Datei gewählt werden (in Adobe Photoshop beispielsweise in Stufen zwischen 0 und 12). Lediglich bei Digitalkameras wird oftmals der Komprimierungsgrad durch den Hersteller vorgegeben, den die Kamera beim Abspeichern des Fotos verwendet.
Die Stärke der Komprimierung kann man leider im Nachhinein nicht mehr feststellen. Ein Bild mit einer Dateigröße von 1 Megabyte kann also ein gutes oder auch ein schlechtes Foto sein – je nach Abbildungsgröße und Komprimierungsgrad. Aus der Erfahrung heraus kann man aber sagen, daß ein Bild mit drei oder mehr Megabyte Dateigröße gut für den Druck geeignet ist.
Vollständiger Artikel

Inflation der Macforen

Never touch a running system. Auch wenn dieser Spruch gerade in der heutigen schnelllebigen Zeit mit Vorsicht zu genießen ist, so erleben die Jungs von macnews gerade die Risiken einer kompletten Umstellung des Angebots. Das etablierte Forum wandelten sie in eine Community mit Blogcharakter um. Die Folge dieses und anderer Vorgänge: viele der Mitglieder wandern ab und gründeten eigene Foren. Macnemo (der Begriff Vollkoffer wurde hier zum Running Gag) und Macfix sind nur zwei Beispiele dafür. Einerseits ist das natürlich schade, andererseits profitierte Macnews vor einigen Jahren selbst von der Abwanderung von Macgadget. Das zeigt: das Internet und seine Nutzer entwickeln sich weiter. Um da am Ball zu bleiben, muß man sich eben doch regelmäßig anpassen.

Neues aus der Anstalt




Urban Priol und Georg Schramm berichten am 27. Januar um 23:15 Uhr wieder live aus der Anstalt. Diese satirische Sendung ist für mich einer der kabarettistischen Höhepunkte im deutschen Fernsehen. Die weiteren Termine sind:
  • Dienstag, 27. Januar 2009
  • Dienstag, 17. Februar 2009
  • Dienstag, 24. März 2009
  • Dienstag, 28. April 2009
  • Dienstag, 26. Mai 2009
  • Dienstag, 23. Juni 2009
Und noch ein Lob an das ZDF: In der ZDFmediathek werden die letzten Folgen online gestellt. So kann man keine Sendung mehr verpassen. Danke.

Reicht eine Bildauflösung von 300dpi?

300dpi – damit sind 300 dots per inch gemeint. Zuerst eine kleine Anmerkung: In dpi wird die Druckauflösung angegeben. Bei der Bildauflösung ist die Maßeinheit ppi (pixel per inch) richtig. Aber das nur nebenbei.
Die Auflösung allein sagt noch nichts über die Größe eines digitalen Bildes aus. Entscheidend ist, bei welcher Abbildungsgröße diese Auflösung erreicht werden wird.
Beispiel: Wenn ein Bild bei einer Größe einer Postkarte (DIN A6) eine Auflösung von 300ppi aufweist, ist es für eine Abbildung im Briefbogenformat (DIN A4) im Offsetdruck trotzdem zu klein. Hat es jedoch bei Plakatgröße von DIN A1 eine Auflösung von "nur" 72ppi, reicht das für eine Abbildung im DIN A4-Format vollkommen. Denn dieses Bild kann problemlos unter Beibehaltung der Pixelzahl (also ohne Qualitätsverlust) auf eine geringere Größe und somit eine höhere Auflösung umgerechnet werden.
Als Faustregel gilt: eine 6 Megapixel-Kamera produziert Bilder in einer Größe, die für eine DIN A5-Abbildung mehr als ausreichen. Denn 3500x2340 Pixel ergeben bei 300ppi eine Größe von 296x198mm.
Weitere Informationen

Einleitung

Als Grafikdesigner hat man einen Traumjob, davon bin ich überzeugt. Doch manchmal treten Fragen in der Zusammenarbeit mit Kunden oder Partnern auf – oftmals sogar immer wieder die gleichen. Deshalb möchte ich an dieser Stelle einige dieser Themen ansprechen.
Doch der Mensch lebt nicht nur für die Arbeit allein. Deshalb werde ich auch ab und zu ein paar Gedanken und Impressionen einstreuen, die Reisen betreffen. Und vielleicht auch Wein. Und vielleicht auch noch das ein’ oder andere mehr. Lassen wir uns überraschen, was die Zeit bringt.